
Der frühere EZB-Präsident hält ein kurzfristiges Eingreifen an den Märkten für unwahrscheinlich. Steigende Inflation, Frankreichs Haushaltslage und die innenpolitische Debatte sprächen dagegen.
Der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hält ein kurzfristiges Eingreifen der EZB zur Unterstützung der französischen Märkte für unwahrscheinlich. Er verwies auf die hohe und weiter steigende Inflation sowie auf die Priorität der Preisstabilität für die Zentralbank.
Frankreich steht bei Anlegern seit einigen Wochen stärker im Fokus. Gestiegene weltweite Energiepreise treffen auf Sorgen über die hohen Haushaltsdefizite des Landes. Draghi sagte, dass der Einsatz von EZB-Instrumenten nicht ausgeschlossen sei, wenn sich ein Land im EU-Verfahren wegen eines übermäßigen Defizits befindet. Die Hürde für ihren Einsatz liege dann jedoch höher.
Zudem sei die Aussicht auf EZB-Unterstützung Teil der innenpolitischen Debatte in Frankreich geworden, was ein Eingreifen erschwere. Die aktuelle Lage sei weiterhin weit von einer Wiederholung der Euro-Schuldenkrise entfernt, sagte Draghi.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
Noch keine Kommentare - seien Sie der Erste.