
Eurostat-Daten zeigen, dass die Importe in den ersten acht Monaten die Exporte übertrafen. Auch der Handel mit Energie sowie Maschinen und Transportgütern verschlechterte sich deutlich.
Die Europäische Union verzeichnete von Januar bis August 2026 im Warenhandel mit Ländern außerhalb des Staatenbunds ein Defizit von 46,1 Milliarden Euro. Das geht aus am 16. Oktober veröffentlichten Daten von Eurostat hervor. Ein Jahr zuvor hatte die EU noch einen Überschuss von 76,4 Milliarden Euro erzielt.
Die Exporte stiegen im Jahresvergleich um 0,4 % auf 1 Billion und 767,9 Milliarden Euro, während die Importe um 7,7 % auf 1 Billion und 814 Milliarden Euro zulegten. Allein im August verzeichnete die EU ein Defizit von 25,2 Milliarden Euro, nachdem im Juli noch ein Überschuss von 4 Milliarden Euro verbucht worden war.
Die Energie war eine der Ursachen für den Rückgang. Das Energiedefizit der EU weitete sich im August auf 31,4 Milliarden Euro aus, nach 24,3 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Die Energieimporte stiegen dabei um 31,2 % auf 44,9 Milliarden Euro.
Auch der Handel mit Maschinen und Transportgütern rutschte ins Defizit. Im August 2025 hatte die Gruppe noch einen Überschuss von 7,3 Milliarden Euro erzielt, im August 2026 stand dagegen ein Defizit von 2,5 Milliarden Euro zu Buche. Die Importe stiegen um 23,8 % auf 79,8 Milliarden Euro, während die Exporte 77,3 Milliarden Euro erreichten.
Das Warenhandelsdefizit der EU mit China wuchs im August auf 38,4 Milliarden Euro, nach 30,1 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Die Importe aus China stiegen um 19,7 % auf 53,1 Milliarden Euro, während die Exporte nach China um 3,2 % auf 14,7 Milliarden Euro zulegten.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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