
EU-Spitzenpolitiker wollen bis Jahresende einen Vorschlag für erweiterte Handelsbefugnisse. Unterdessen prüfen Beamte Schutzmaßnahmen für Importe in Branchen wie Chemie und Maschinenbau.
EU-Spitzenpolitiker haben die Europäische Kommission aufgefordert, bis Jahresende einen Vorschlag für neue Befugnisse vorzulegen, mit denen der Zugang chinesischer Waren zum Binnenmarkt beschränkt werden kann – in Ausnahmefällen auch durch eine vollständige Sperre, wie Bloomberg HT berichtet. Damit soll das Handelsdefizit der EU mit China verringert werden.
Die Kommission wertet Handelsdaten aus, um mögliche Schutzmaßnahmen in Branchen zu prüfen, in denen die Lieferungen rasch steigen. Chemie und Maschinenbau gehören zu den Bereichen, die erwogen werden. Denkbar sind Maßnahmen nach dem Vorbild eines Quotenabkommens für Importe von Hybridfahrzeugen.
China hat mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht, falls neue Beschränkungen chinesische Unternehmen oder Produkte über dieses Abkommen hinaus ins Visier nehmen. Den chinesischen Zolldaten zufolge erreichte das Handelsdefizit der EU mit China im September mit 34,8 Milliarden Dollar einen Rekordwert. Chinas Gesamtexporte stiegen im Jahresvergleich um 36 %.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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