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EU erwägt schärfere Handelsmaßnahmen gegen China angesichts wachsendem Defizit

Makkler Newsroom
14. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von Ekonomim

Frankreich und Deutschland sprechen sich für stärkere Handelsmaßnahmen aus, während die EU-Spitzen über eine Reaktion auf das wachsende Ungleichgewicht im Handel mit China beraten.

Das Wichtigste

  • Das Warenhandelsdefizit der EU mit China erreichte 2025 360 Milliarden Euro.
  • Frankreich und Deutschland schlugen stärkere Maßnahmen zum Schutz des europäischen Marktes vor.
  • Die Europäische Kommission dürfte im Dezember eine erste Maßnahme vorlegen.

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union treffen sich in Brüssel, um über den Handel mit China und den Schutz der europäischen Industrie zu beraten. Das Warenhandelsdefizit der EU mit China erreichte 2025 360 Milliarden Euro und im ersten Halbjahr 2026 200 Milliarden Euro.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die Lage als nicht tragbar. Der Staatenbund werde die nötigen Instrumente einsetzen, um das Defizit zu verringern. Die EU erwägt nun Beschränkungen für den Absatz chinesischer Waren. Zugleich sollen europäische Unternehmen besseren Zugang zum EU-Markt erhalten.

Frankreich und Deutschland haben stärkere Handelsmaßnahmen vorgeschlagen, darunter mögliche Schritte bei Chemieprodukten und PET-Kunststoffimporten. Zudem forderten sie, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten bei kritischen Gütern zu verringern und schneller auf Länder zu reagieren, die gegen die Interessen der EU handeln.

Die gemeinsame Haltung markiert einen Kurswechsel für Deutschland, das sich vor zwei Jahren gegen geplante Zölle auf in China hergestellte Elektroautos ausgesprochen hatte. Sander Tordoir, Chefvolkswirt des European Reform Center, bezeichnete die Übereinstimmung der Länder in der China-Politik als bedeutend.

Die Europäische Kommission dürfte im Dezember eine erste Maßnahme vorlegen. Die EU-Spitzen dürften sich für weitere Gespräche mit Peking aussprechen. Weitere Handelsschritte könnten jedoch weiterhin geprüft werden.

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Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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