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IWF fordert Großbritannien auf, bei Haushaltseinsparungen über Banken hinauszublicken

Makkler Newsroom
16. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von This is Money, The Guardian
Foto: Martin Falbisoner / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Die Europaabteilung des Fonds verwies auf Änderungen bei Renten und Sozialleistungen. Bankenverbände warnten, eine höhere Bankenabgabe könne die Kreditvergabe bremsen.

Das Wichtigste

  • Helge Berger vom IWF forderte, den Fokus auf Ausgabenkürzungen zu legen, darunter Reformen bei Renten und Sozialleistungen.
  • Laut einer Studie von UK Finance würden BIP und Kreditvergabe zurückgehen, wenn der Bankenaufschlag wieder auf 8 % stiege.
  • Die vier größten britischen Banken meldeten im ersten Halbjahr Gewinne von 29,2 Milliarden Pfund.

Der IWF forderte Großbritannien auf, vor dem Haushalt in diesem Monat eher bei Renten und Sozialleistungen zu sparen als die Steuern für Banken zu erhöhen. Helge Berger, stellvertretender Direktor der Europaabteilung des Fonds, sagte, Ausgabenkürzungen könnten angesichts der hohen Steuerquote Großbritanniens sinnvoller sein.

Berger sagte, eine Reform der Grundsteuer oder der Mehrwertsteuer könne erwogen werden, falls die Regierung höhere Einnahmen benötige. Die Steuerlast Großbritanniens bezifferte er auf rund 40 % des BIP – ein für das Land historisch hoher Wert.

David Postings, Vorstandschef von UK Finance, warnte vor einer Erhöhung der spezifischen Bankensteuern. Eine von dem Branchenverband in Auftrag gegebene Studie schätzte, dass eine Rückkehr des Bankenaufschlags von 3 % auf 8 % das britische BIP im Jahr 2029/30 real um 1,2 Milliarden Pfund verringern würde. Zudem prognostizierte sie, dass die Kreditvergabe in diesem Jahr 10,4 Milliarden Pfund niedriger ausfallen würde als bei einem unveränderten Satz von 3 %.

Laut einer Analyse der TUC zu den Körperschaftsteuereinnahmen der HMRC entgingen dem Finanzministerium in den drei Jahren seit Inkrafttreten der Senkung des Bankenaufschlags im Jahr 2023 insgesamt 6 Milliarden Pfund. Unterdessen meldeten HSBC, NatWest, Barclays und Lloyds für die ersten sechs Monate des Jahres Gewinne von 29,2 Milliarden Pfund. Davon sollten 13,7 Milliarden Pfund über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anleger fließen.

Der frühere Banker Philip Augar sagte, eine moderate Steuererhöhung könnte jährlich 2 bis 3 Milliarden Pfund einbringen. Banken drohten zwar häufig damit, Arbeitsplätze und Investitionen ins Ausland zu verlagern, setzten dies aber nur selten um.

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Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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