
Der türkische Stahlhersteller meldete ein höheres bereinigtes EBITDA, eine geringere Nettoverschuldung und im Oktober neue Aufträge im Wert von 68,3 Millionen Dollar.
Kocaer Çelik meldete für die ersten neun Monate 2026 einen Nettogewinn von 865 Millionen Lira, 50 % mehr als ein Jahr zuvor. Der Nettoumsatz erreichte 19,8 Milliarden Lira, teilte das Unternehmen mit.
Das bereinigte EBITDA lag bei 2,9 Milliarden Lira. Die Marge stieg von 12,7 % auf 14,7 %. Im dritten Quartal erhöhte sich das bereinigte EBITDA im Jahresvergleich um 47 % auf rund 1 Milliarde Lira.
Die Nettofinanzverschuldung sank zum 30. September auf 1,5 Milliarden Lira, nach 2,5 Milliarden Lira Ende 2025. Zudem ging das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA nach Unternehmensangaben von 0,65 auf 0,38 zurück.
Im Oktober erhielt Kocaer neue Aufträge für Stahlprofile im Wert von 68,3 Millionen Dollar für den Export und den heimischen Markt. Die Lieferungen sind gemäß den vertraglichen Zeitplänen für kommende Zeiträume vorgesehen.
Der Anteil von Produkten mit höherer Wertschöpfung am Absatzvolumen stieg nach Unternehmensangaben von 44 % im Vorjahr auf 47 %. Die zu 99 % gehaltene Tochtergesellschaft erhielt außerdem eine Umweltgenehmigung für ein geplantes Geothermiekraftwerk mit 24 Megawatt Leistung und ein Explorationsprojekt in der Provinz Aydın. Weitere Genehmigungen und Bauarbeiten stehen noch aus.
Am Freitagnachmittag notierten Kocaer-Aktien bei 10,14 Lira und damit 3,26 % über dem Schlusskurs des Vortags.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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