
Marshall Boya meldete im ersten Halbjahr höhere Umsätze, während sich der türkische Farbenmarkt auf eine schwächere Nachfrage einstellte und Verbraucher kleinere Flächen strichen.
Der Umsatz von Marshall Boya erreichte im ersten Halbjahr 2026 vor Inflationsbereinigungen 3,2 Milliarden Lira, nach 2,6 Milliarden Lira im Vorjahreszeitraum. General Manager Özgür Orçunus sagte, auch das operative Ergebnis und der Periodengewinn seien deutlich gestiegen.
Der türkische Markt für dekorative Farben habe sich nach dem Schub der Zeit nach der Pandemie auf ein stetigeres Wachstum eingestellt, sagte Orçunus. Höhere Zinsen, rückläufige Hausverkäufe und der Abschluss großer Bauprojekte nach dem Erdbeben hätten die Aktivität im Projekt- und Renovierungsgeschäft gedämpft.
Laut Orçunus entfallen 80 % des Marktes auf Renovierungen. Verbraucher, die früher alle drei bis vier Jahre ihr ganzes Zuhause gestrichen hätten, warteten nun fünf Jahre oder länger und strichen häufig nur ausgewählte Räume. Die Nachfrage nach kleineren Gebinden sei gestiegen, während das Marktvolumen insgesamt einen einstelligen Rückgang verzeichnet habe.
Orçunus sagte, Rohstoffe seien der größte Kostenblock der Branche; mehr als 80 % davon entfielen auf importierte Vorleistungen. Er verwies auf einen Anstieg der Rohstoffkosten in Fremdwährungen um 7 % bis 8 %, während die Kosten für in Türkischer Lira gehandelte Materialien um mehr als 30 % gestiegen seien.
Das Unternehmen habe den Anteil der Exporte am Umsatz innerhalb von fünf Jahren auf 7 % verdoppelt, sagte Orçunus. Im Markt für dekorative Farben in der Türkischen Republik Nordzypern sei Marshall Boya führend. Er erwartet, dass der Markt 2027 an Fahrt gewinnt, sofern die Zinsen sinken und sich die makroökonomische Stabilität verbessert.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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