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NHS-Träger lehnen Palantir-Datenplattform ab – Vertragsentscheidung steht bevor

Makkler Newsroom
17. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von The Guardian
Foto: Free-Photos from Pixabay / Wikimedia Commons · CC0

Antworten auf Informationsfreiheitsanfragen zeigen, dass 16 NHS-Träger und Gesundheitsbehörden die Plattform nicht nutzen. NHS England zufolge melden 137 Träger Vorteile.

Das Wichtigste

  • 16 NHS-Träger und Gesundheitsbehörden erklärten, die Plattform von Palantir nicht zu nutzen.
  • Die Regierung muss über eine Ausstiegsklausel in ihrem siebenjährigen Vertrag zwischen NHS und Palantir entscheiden.
  • NHS England zufolge haben 137 Träger Vorteile durch die Werkzeuge der Plattform gemeldet.
  • NHS England warnt, die Daten könnten nicht belegen, dass die Plattform die gemeldeten Verbesserungen verursacht hat.

16 NHS-Träger und Gesundheitsbehörden in England erklärten, die Federated Data Platform von Palantir nicht zu nutzen. Das geht aus Antworten auf Informationsfreiheitsanfragen hervor, die The Guardian ausgewertet hat. Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung entscheiden muss, ob sie eine Ausstiegsklausel in ihrem siebenjährigen Vertrag mit dem Unternehmen nutzt.

Die Gesundheitskampagnengruppe Medact sammelte mehr als zwei Dutzend Antworten. Einige Einrichtungen erklärten, die Plattform biete gegenüber bestehenden Systemen kaum Verbesserungen. Andere gaben an, sie ausprobiert zu haben und dann zu ihren früheren Werkzeugen zurückgekehrt zu sein. Die 330 Millionen Pfund teure Plattform wurde im März 2024 eingeführt.

Palantir widersprach der Analyse von Medact und bezeichnete das Programm als erfolgreich. Das Unternehmen erklärte, die Plattform stelle den Trägern Werkzeuge zur Verfügung, die sie nach Bedarf einsetzen könnten. Zudem verwies es auf NHS-Zahlen, denen zufolge 117.000 zusätzliche Operationen durchgeführt und Entlassungsverzögerungen bei Langzeitpatienten um 14,3 % verringert wurden.

NHS England erklärte, 137 Träger hätten Vorteile durch die Plattform gemeldet. Die Behörde warnte, ihre Statistiken könnten keinen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang belegen, da andere Einflussfaktoren nicht kontrolliert worden seien.

Mehr als 44.000 Menschen haben rechtliche Einwände dagegen erhoben, dass ihre Gesundheitsdaten mit der Plattform geteilt, dort gespeichert oder von ihr genutzt werden, heißt es in dem Artikel. Der nationale Datenbeauftragte der Regierung hat die Minister aufgefordert, dem öffentlichen Vertrauen bei der Entscheidung über die Zukunft des Vertrags erhebliches Gewicht beizumessen.

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Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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