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Türkei-Ermittlungen führen zu 37 Strafanzeigen und zweijährigen Handelsverboten

Makkler Newsroom
17. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von Ekonomim, Dünya
Foto: Fawaz.tairou / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Die türkische Marktaufsicht kündigte Strafanzeigen und Handelsbeschränkungen an. Bei einer umfassenderen Untersuchung wurden 31 Aktien geprüft und Rückzahlungen von 2 Milliarden Lira gemeldet.

Das Wichtigste

  • Die SPK beschloss, wegen Handelsgeschäften mit zwei Aktien gegen 37 Personen Strafanzeige zu erstatten.
  • Gegen insgesamt 42 Personen und Unternehmen gelten zweijährige Handelsverbote.
  • Neun Personen zahlten laut einem von Ekonomim zitierten Bericht 2.001.170.000 Lira auf ein freiwilliges Rückzahlungskonto ein.
  • Im Rahmen der umfassenderen Ermittlungen wurden die Aktien von 31 Unternehmen geprüft.

Der türkische Kapitalmarktausschuss, kurz SPK, beschloss, gegen 37 Personen wegen Handelsgeschäften mit Vişne Madencilik (VSNMD) und Işıklar Enerji ve Yapı Holding (IEYHO) Strafanzeige zu erstatten. Zudem verhängte die Aufsichtsbehörde gegen 42 Personen und Unternehmen zweijährige Handelsverbote, wie aus ihrem Bulletin vom 16. Oktober hervorgeht.

Die Anzeigen betreffen 22 Personen, die mit Geschäften in VSNMD in Verbindung stehen, und 15 Personen, die mit Geschäften in IEYHO in Verbindung stehen. Die Handelsverbote gelten zudem im Fall VSNMD für vier Unternehmen und im Fall IEYHO für Alnus Yatırım.

Unabhängig davon werden im Rahmen einer umfassenderen Istanbuler Untersuchung wegen mutmaßlicher Marktmanipulation die Aktien von 31 Unternehmen geprüft. Digitale Auswertungen und an die SPK übermittelte Korrespondenz deuteten darauf hin, dass manche Aktien durch künstliche Handelsgeschäfte um bis zu das 100-Fache nach oben getrieben worden sein könnten, berichtete Ekonomim.

Dem Bericht zufolge sollen mutmaßliche Händler Gelder eingesetzt haben, um gezielt Aktien zu kaufen und so deren Kurse sowie die Anteilswerte der Fonds zu erhöhen. Ekonomim berichtete unter Berufung auf Sabah außerdem, dass neun Personen 2.001.170.000 Lira auf ein freiwilliges Rückzahlungskonto bei der Birleşik Fon Bankası eingezahlt hätten, die dem Einlagensicherungsfonds untersteht.

Im Rahmen der umfassenderen Ermittlungen haben die Behörden gerichtliche Maßnahmen gegen 302 Verdächtige ergriffen: 86 wurden inhaftiert, 163 unter gerichtliche Aufsicht gestellt und gegen 35 Flüchtige Haftbefehle erlassen. Laut SPK müssen Personen, gegen die Anzeige erstattet wird, mindestens 500.000 Lira oder das Doppelte des von ihnen erlangten oder verursachten Vorteils zahlen, um Anspruch auf die Regelungen zur tätigen Reue zu haben.

Themen
VSNMDIEYHOTMSFSPK
Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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