
Die Ausgaben stiegen schneller als die Einnahmen. Die Zinskosten dürften sich bis Jahresende der Marke von 3 Billionen Lira nähern.
Im September verzeichnete die Türkei ein Haushaltsdefizit von 532,2 Milliarden Lira. Die Ausgaben stiegen schneller als die Einnahmen. Die Haushaltsausgaben legten gegenüber dem Vorjahr um 34,1 % zu, die Einnahmen um 22,7 %.
Laut dem Bericht beliefen sich die Zinszahlungen im September auf 263 Milliarden Lira. Von den in diesem Jahr für Zinszahlungen auf Schulden vorgesehenen 2,7 Billionen Lira waren in den ersten neun Monaten rund 2,2 Billionen Lira ausgegeben worden.
Prognosen des Schuldenmanagements zufolge dürften die Zinskosten zum Jahresende 2,9 Billionen bis 3 Billionen Lira erreichen. Das entspräche laut Bericht rund 17 % der gesamten Haushaltsausgaben und 20 % bis 21 % der Steuereinnahmen.
Zinszahlungen, Personalkosten und laufende Transfers schränken den Spielraum im Haushalt ein, sagte Prof. Dr. Binhan Elif Yılmaz. Laut Bericht entfallen auf diese Posten jeweils rund 17 %, 30 % und 38 % bis 40 % des Haushalts.
Yılmaz sagte, die Starrheit des Haushalts erschwere es der Fiskalpolitik, die Bemühungen zur Eindämmung der Inflation zu unterstützen. Für den Haushalt 2027 forderte sie mehr Mittel für öffentliche Investitionen und einkommensschwächere Gruppen sowie eine Überprüfung der Kosten von öffentlich-privaten Partnerschaftsprojekten.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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