
Bill Brown verweist auf stärkere Umsätze und bessere Auslieferungen. Neue Klagen von Feuerwehrleuten und eine Klage der australischen Regierung rücken die rechtlichen Risiken jedoch in den Fokus.
3M-CEO Bill Brown sagte, das Unternehmen liege bei seinen Zielen für 2027 vor dem Plan. Zugleich treffen sich steigende Umsätze und Margen mit neuen rechtlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit PFAS. Im zweiten Quartal meldete das Unternehmen ein bereinigtes organisches Umsatzwachstum von 5,4 %.
Auf einer Konferenz von Morgan Stanley am 15. September verwies Brown auf eine bessere Umsetzung, stärkere Produktinnovationen und ein stetigeres Wachstum. Die pünktliche und vollständige Auslieferung sei vom niedrigen 80-Prozent-Bereich auf rund 90 % gestiegen.
Die bereinigte operative Marge von 3M erreichte im zweiten Quartal 24,9 % und lag damit 0,4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Außerdem hob das Unternehmen seine Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie 2026 von 8,50 bis 8,70 Dollar auf 8,80 bis 8,95 Dollar an.
Produkte für Rechenzentren sind eine der Wachstumschancen. Microsoft hat sich für die Expanded-Beam-Optik von 3M in seinen Azure-Rechenzentren entschieden. Brown sagte, fünf weitere große Cloud-Anbieter prüften die Technologie.
Die rechtlichen Risiken sind weiterhin ungeklärt. Am 15. September ließ ein Bundesrichter in Connecticut Klagen von Feuerwehrgewerkschaften und einzelnen Feuerwehrleuten wegen PFAS in Schutzkleidung gegen 3M und andere Unternehmen zu. Damit kann das Verfahren fortgesetzt werden; über die Wahrheit der Vorwürfe ist damit nicht entschieden.
Auch Australien hat eine separate Klage gegen 3M und seine örtliche Tochtergesellschaft eingereicht. Die Regierung fordert mehr als 2 Milliarden australische Dollar für Kosten im Zusammenhang mit der PFAS-Kontamination auf 28 Verteidigungsstützpunkten. Sie wirft den Unternehmen vor, Informationen über Löschschaum zurückgehalten oder falsch dargestellt zu haben. Diese Vorwürfe müssen noch vor Gericht geprüft werden.
Anleger müssen nun operative Fortschritte gegen Rechtsstreitigkeiten abwägen, die zusätzliche Kosten und Unsicherheit mit sich bringen können. In den jüngsten Quartalsergebnissen von 3M waren Nettoaufwendungen von 0,44 Dollar je Aktie für bedeutende Rechtsstreitigkeiten und den Ausstieg aus PFAS enthalten. Die angehobene Gewinnprognose des Managements bietet derweil einen kurzfristigen Maßstab dafür, ob der Turnaround Bestand hat.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
Noch keine Kommentare - seien Sie der Erste.