
Der Kursrückgang von Abbott im Jahr 2026 hat die Frage verschärft, ob Umsatzwachstum und Gewinnausblick die Bewertung des Unternehmens rechtfertigen.
Abbott Laboratories schloss am 2. Oktober bei 97,50 Dollar und lag damit seit Jahresbeginn 2026 um 22,18 % im Minus. Das geht aus einer am 7. Oktober veröffentlichten Analyse von Insider Monkey hervor. Demnach fiel das ausgewiesene Umsatzwachstum des Unternehmens im zweiten Quartal höher aus als das vergleichbare Wachstum.
Abbott meldete im zweiten Quartal einen Umsatz von 12,59 Milliarden Dollar, ein Plus von 13 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der vergleichbare Umsatz stieg um 4,8 %. Insider Monkey führte die Differenz zum Teil auf die Übernahme von Exact Sciences zurück. Der bereinigte Gewinn legte um 4 % auf 1,31 Dollar je Aktie zu.
Das Medizintechnikgeschäft machte laut dem Artikel mehr als 46 % des Umsatzes aus. Zudem beschrieb er Abbotts Aktivitäten in den Bereichen Diagnostik, Medizintechnik, Ernährung und Pharmazeutika. Seit 1924 habe das Unternehmen 411 Quartalsdividenden in Folge ausgeschüttet.
Insider Monkey zufolge beliefen sich Abbotts Schulden zum Ende des jüngsten Quartals auf 32,72 Milliarden Dollar. Außerdem verwies die Analyse auf einen operativen Cashflow von 9,91 Milliarden Dollar und einen Levered Free Cashflow von 7,21 Milliarden Dollar in den vergangenen zwölf Monaten.
Die Analyse bezeichnete Abbott nach dem Kursrückgang als angemessener bewertet. Die Attraktivität hänge jedoch davon ab, ob sich das Gewinnwachstum ausreichend beschleunige, um die Bewertung zu rechtfertigen. Als Kennzahl nannte sie ein erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,09. Das ausgewiesene Wachstum habe von der Übernahme profitiert.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Quelle: Yahoo Finance
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