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ADM: Erholung der Gewinne stützt die Bewertung, Schnäppchen sind jedoch seltener

Makkler Newsroom
4. Oktober 2026

Insider Monkey zufolge stützt der verbesserte Gewinnausblick das Forward-Multiple von ADM. Die Aktie bietet jedoch weniger Spielraum, falls die Erholung ins Stocken gerät.

Das Wichtigste

  • ADM hob die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie 2026 auf 5,15 bis 5,60 Dollar an.
  • Der operative Gewinn bei Ag Services & Oilseeds stieg im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 129 %.
  • ADMs Forward-KGV liegt bei rund 15 und damit über mehreren Werten aus den Jahren 2021 bis 2024.
  • Das Unternehmen erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 einen operativen Cashflow von 1,30 Milliarden Dollar.

Archer-Daniels-Midland wird auf Basis der kürzlich angehobenen Prognose des Unternehmens mit etwa dem 15-Fachen der erwarteten bereinigten Gewinne für 2026 gehandelt. Einer Analyse von Insider Monkey zufolge ist dieses Multiple vertretbar, wenn sich die Erholung fortsetzt. Die Aktie ist jedoch kein offensichtliches Schnäppchen mehr.

Gewinne stützen die Anlageargumente

ADM hob die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie 2026 von 4,15 bis 4,70 Dollar auf 5,15 bis 5,60 Dollar an. Beim im Artikel genannten Aktienkurs von rund 80,45 Dollar lag das nachlaufende Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie bei etwa 22. Grundlage war ein verwässerter Gewinn je Aktie von rund 3,66 Dollar.

Die Ergebnisse des zweiten Quartals zeigten in mehreren Segmenten Verbesserungen. Der operative Gewinn bei Ag Services & Oilseeds sprang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 129 % nach oben. Bei Carbohydrate Solutions stieg er um 22 % und bei Nutrition um 51 %.

Insider Monkey verweist auf ADMs Netzwerk in den Bereichen landwirtschaftliche Beschaffung, Transport, Verarbeitung, Biokraftstoffe, Lebensmittelzutaten und Ernährung. Es spreche dafür, dass das Unternehmen einen Bewertungsaufschlag verdient haben könnte. Zugleich weist die Analyse darauf hin, dass die Gewinne weiterhin von Erntepreisen, Energiekosten, Handelspolitik und den Biokraftstoffmärkten abhängen.

Geringerer Bewertungspuffer

ADMs Forward-Multiple von rund dem 15-Fachen liegt über mehreren für die Jahre 2021 bis 2024 genannten Werten. Damals bewegte sich das Verhältnis zwischen 10,9 und 14,5. Der Analyse zufolge hat der Markt einen Teil der Gewinnerholung bereits eingepreist. Damit bleibt weniger Schutz, falls die Ergebnisse enttäuschen.

Der Artikel vergleicht ADM auch mit Wettbewerbern. Ingredion und Bunge würden demnach näher am 11- bis 12-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, Darling Ingredients je nach Schätzungen beim 13- bis 17-Fachen. Nach Ansicht von Insider Monkey erklären ADMs Größe und die Dividendenhistorie den Aufschlag teilweise. Sie machen die Bewertung aber nicht zu einem herausragenden Schnäppchen.

Kapitalbedarf und nächste Schritte

ADM erhöhte die Quartalsdividende auf 0,52 Dollar je Aktie. Damit verzeichnet das Unternehmen dem Artikel zufolge 53 Jahre in Folge ein Dividendenwachstum. Im ersten Halbjahr 2026 erwirtschaftete es einen operativen Cashflow von 1,30 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet ADM Investitionsausgaben von 1,3 bis 1,5 Milliarden Dollar.

Insider Monkey zufolge hängt der Ausblick unter anderem von der Wirtschaftlichkeit der Biokraftstoffe, den Energiepreisen, den Verarbeitungsmargen und einer weiteren Verbesserung bei Nutrition ab. Erholen sich die Gewinne weiter, könnte das aktuelle Multiple angemessen sein. Schwächere Ergebnisse könnten es schwieriger machen, die Bewertung zu rechtfertigen.

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Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Quelle: Yahoo Finance

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