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KI-Rechenzentren: Kapitalbeschaffung unter Druck durch höhere Zinsen und kritische Investoren

Makkler Newsroom
15. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von Financial Times, The Economic Times

Die Eigenkapitalaufnahme für Rechenzentren in Asien ist zurückgegangen. Fusionen, Fremdfinanzierungen und mehrere Großtransaktionen laufen jedoch weiter.

Das Wichtigste

  • Die Eigenkapitalaufnahme für Rechenzentren in Asien belief sich seit Jahresbeginn auf 5,4 Milliarden Dollar und lag damit 4,6 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.
  • Die Fusionen und Übernahmen im asiatischen Rechenzentrumssektor erreichten bis Dienstag ein Volumen von 21,3 Milliarden Dollar.
  • Die geplanten Börsengänge von AirTrunk REIT, Firmus und SB Energy wurden zurückgezogen oder auf Eis gelegt.

Die Eigenkapitalaufnahme für Rechenzentren in Asien belief sich seit Jahresbeginn auf 5,4 Milliarden Dollar und lag damit 4,6 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Ein Ausverkauf an den Märkten und höhere Finanzierungskosten bewegen Infrastrukturunternehmen im KI-Bereich dazu, Kapitalaufnahmen zu verschieben oder höhere Kapitalkosten in Kauf zu nehmen.

In der vergangenen Woche wurden die geplanten Börsengänge des von Blackstone unterstützten AirTrunk REIT, des von Nvidia unterstützten Unternehmens Firmus und des von SoftBank unterstützten SB Energy zurückgezogen oder auf Eis gelegt, berichtete Reuters. Firmus wollte 5 Milliarden Dollar einnehmen, konnte Anleger aber nur schwer davon überzeugen, dass das Unternehmen seine ehrgeizigen Umsatzziele trotz Schulden von rund 30 Milliarden Dollar erreichen kann.

Andere Finanzierungsbereiche haben sich behauptet. Die Fusionen und Übernahmen im asiatischen Rechenzentrumssektor erreichten bis Dienstag ein Volumen von 21,3 Milliarden Dollar – mehr als die 10 Milliarden Dollar im Gesamtjahr 2025. Konsortialkredite und Anleiheemissionen summierten sich seit Jahresbeginn auf 22,3 Milliarden Dollar.

Anleger prüfen genau, ob die prognostizierten Umsätze die Schulden sowie die Kosten für Rechenleistung, Grundstücke und Energie tragen können. „Der Fokus hat sich von Wachstum um jeden Preis deutlich stärker auf Qualität verlagert“, sagte Harry Evans, Partner bei Freshfields.

Einige Transaktionen werden dennoch weiter vorangetrieben. DayOne dürfte bereits im November an die Börse gehen und will bis zu 5 Milliarden Dollar einnehmen. AirTrunk steht laut zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen zudem kurz vor einem Verkauf seines Rechenzentrums in Johor, Malaysia, zu einer Bewertung von rund 1 Milliarde Dollar.

Themen
NVDACoreWeaveAirTrunkFirmusDayOneBridge Data Centres
Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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