
Globale Long-Short-Fonds verloren bis zum 15. Oktober 2,9 %, da Anleger angesichts der KI-Ausgaben vorsichtiger wurden und stärker als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten die Sorgen über die Zinsen neu belebten.
Globale fundamental orientierte Long-Short-Hedgefonds verloren in der Woche bis zum 15. Oktober 2,9 %, da Anleger sich aus KI-bezogenen Trades zurückzogen. Auf Asien fokussierte Stock-Picking-Fonds traf es stärker: Sie verloren in der ersten Oktoberhälfte 6,8 %, wie aus von Reuters zitierten Daten von Goldman Sachs hervorgeht.
Die globalen Fonds verzeichneten an jedem Handelstag der Woche Verluste. In einer Sitzung gaben Asienfonds um 2,6 % nach, technologieorientierte Fonds um 2 %, und globale fundamental orientierte Long-Short-Fonds verloren 0,9. Systematische Long-Short-Fonds und Multi-Strategie-Fonds fielen jeweils um etwa 1 %.
Der Ausverkauf griff auch auf die asiatischen Märkte über. Südkoreas KOSPI fiel am 15. Oktober um 8 % und schloss auf dem tiefsten Stand seit sechs Monaten. Taiwanische Aktien verloren mehr als 3 %. Die Rückgänge trafen Märkte mit hohem Engagement in Unternehmen, die Chips und andere Komponenten für KI-Rechenzentren liefern.
Anleger stellten infrage, ob sich die hohen KI-Ausgaben großer Technologieunternehmen schnell genug auszahlen werden. Stärker als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten ließen zudem die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen steigen. Das erhöhte den Druck auf Finanzierungskosten und Bewertungen von Technologieunternehmen.
Trotz der Wochenverluste lagen globale fundamental orientierte Long-Short-Fonds bis zum 15. Oktober seit Jahresbeginn noch 14,3 % im Plus. Asienfonds hatten bis Ende Juni mehr als 40 % zugelegt. Ihre Verluste im Oktober machten jedoch mehr als die Hälfte der seit ihrem Höchststand Ende Juni erzielten Gewinne zunichte, wie aus Daten von Goldman Sachs hervorgeht.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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