
Europäische Aktien gaben am Freitag kräftig nach. Zuvor hatten Technologiewerte in den USA und Asien Verluste verzeichnet, während Sorgen über KI-Investitionen und Pläne für Rechenzentren zunahmen.
Europäische Aktien gaben im frühen Handel am Freitag kräftig nach. Der STOXX 600 verlor 1,6 % und büßte damit seine Wochengewinne ein. Vorausgegangen waren technologiegetriebene Verluste in den USA und Asien.
Der Index hatte am Donnerstag 0,38 % niedriger bei 654,87 Punkten geschlossen. Technologiewerte fielen um 3,2 % auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Monaten. Schwache Rüstungswerte belasteten den Markt zusätzlich.
Zu den Sorgen der Anleger zählt, ob eine strengere Prüfung des Baus von Rechenzentren die Ausgaben für künstliche Intelligenz bremsen könnte. Die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen, nach denen die Demokraten die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses erhielten, verstärkten diese Bedenken. Einige gewählte demokratische Gouverneure hatten im Wahlkampf versprochen, die KI-Entwicklung zu bremsen und den Bau von Rechenzentren zu stoppen oder auszusetzen.
US-Technologiewerte stürzten am Donnerstag ab: Der Nasdaq verlor 5,52 %, der S&P 500 gab 4,4 % nach. Im frühen Handel am Freitag fiel der japanische Nikkei 225 um 5,5 %, während der südkoreanische Kospi zeitweise um bis zu 8,8 % nachgab. Das löste eine 20-minütige Handelsunterbrechung aus.
Halbleiterhersteller zählten am Donnerstag zu den größten Verlierern in Europa. Soitec fiel um 16,7 %, Infineon verlor 8,5 % und ASML gab 6,6 % nach. Von The Business Times zitierte Analysten sagten, die bestehenden Aufträge für Rechenzentren dürften von den Bedenken kaum betroffen sein.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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