
Ein Motley-Fool-Beitrag sieht ASTS im kommenden Jahr an der Spitze der Weltraumaktien. Die Prognose hängt jedoch von Starts, Tests und zahlenden Kunden ab.
Ein Beitrag von Motley Fool hat AST SpaceMobile als Weltraumaktie mit den besten Chancen auf eine überdurchschnittliche Entwicklung im Jahr 2027 bezeichnet. Dahinter steht die Wette, dass der Satellitenbauer sein wachsendes Netzwerk in einen kommerziellen Dienst überführen kann. Die Prognose beruht auf der Umsetzung der Pläne, nicht auf einem ausgereiften Geschäft mit erheblichen Kundenerlösen.
Nach dem Start von drei BlueBird-Satelliten am 5. August hatte AST SpaceMobile 13 Satelliten im Orbit, teilte das Unternehmen in seinem Update zum zweiten Quartal mit. Bis Ende 2026 soll die Zahl auf 45 bis 60 steigen. In dieser Größenordnung könne das Netzwerk in ausgewählten Märkten eine durchgehende Abdeckung bieten, so das Unternehmen.
Als Nächstes muss sich zeigen, ob Mobiltelefone das Netzwerk im praktischen Einsatz zuverlässig nutzen können. AST erklärte, 2026 gemeinsam mit ausgewählten Mobilfunkpartnern einen Betatest vorzubereiten. Zudem seien in den zusammenhängenden Vereinigten Staaten 3.000 digitale Zellen aktiviert worden.
AT&T und Verizon gehören zu den Partnern. AST zufolge bestehen Vereinbarungen mit mehr als 60 Mobilfunkbetreibern, die zusammen über 3 Milliarden Abonnenten erreichen. Diese Beziehungen garantieren jedoch weder, dass Nutzer den Dienst annehmen, noch dass daraus Umsätze entstehen.
Japan könnte eine weitere Wachstumsquelle sein. Ein Gemeinschaftsunternehmen von Rakuten und AST wurde für Japans Satelliteninitiative J-LEO ausgewählt, für die staatliche Unterstützung von bis zu rund 1 Milliarde Dollar erwartet wird. Das Unternehmen bezeichnete die Auswahl als vorläufig. Die Finanzierung ist daher nicht mit bereits verfügbaren Barmitteln gleichzusetzen.
Die finanzielle Lücke ist weiterhin groß. AST meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 31,5 Millionen Dollar und prognostizierte für 2026 einen Umsatz von 150 Millionen bis 200 Millionen Dollar. Zudem verfügte das Unternehmen nach eigenen Angaben pro forma über mehr als 3,7 Milliarden Dollar an Barmitteln, einschließlich der Erlöse aus einer Anleiheemission im Juli. Damit kann es den Ausbau fortsetzen, während sich die Umsätze entwickeln.
Dieser finanzielle Puffer entscheidet jedoch nicht über die Investmentthese. Satellitenproduktion, Starts und behördliche Genehmigungen müssen planmäßig vorankommen. Zugleich muss das Unternehmen zeigen, dass sein Netzwerk Kunden auch über Demonstrationen und Betatests hinaus bedienen kann.
Damit die ASTS-Aktie den Sektor 2027 anführt, dürften Anleger Belege für eine wachsende Satellitenkonstellation und einen Weg zu wiederkehrenden Dienstleistungserlösen benötigen. Fortschritte bei den Starts, kommerzielle Tests und der Stand der Finanzierung in Japan werden wichtige Anhaltspunkte dafür sein, ob sich die optimistische Prognose bewahrheitet.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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