
Eine Einigung in der chilenischen Escondida-Mine entschärfte die unmittelbaren Sorgen um die Versorgung. Höhere US-Inflation und Verluste bei Technologiewerten setzten die Preise unter Druck.
Kupfer gab am Donnerstag den dritten Handelstag in Folge nach. Der Londoner Dreimonatskontrakt fiel zeitweise auf 14.289 Dollar je Tonne und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 5. Oktober. Reuters zufolge lag er um 10:30 Uhr GMT 1,2 % im Minus bei 14.314 Dollar.
Höher als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten ließen die Spekulationen über eine weitere Zinserhöhung der Federal Reserve im Laufe dieses Monats wieder aufleben. Auch ein Abverkauf asiatischer Technologie- und Chipaktien belastete die Metalle. Anleger stellten die Stärke des Ausgabenbooms rund um KI infrage.
Ole Hansen, Leiter der Rohstoffstrategie bei Saxo Bank, sagte, nachlassende Sorgen um die Versorgung und der Inflationsbericht hätten Gewinnmitnahmen ausgelöst. Kupfer teste zudem einen im März begonnenen Aufwärtstrend und sei unter seinen gleitenden 50-Tage-Durchschnitt gefallen.
Die unmittelbaren Sorgen um die Versorgung ließen nach, nachdem BHP und die Gewerkschaft der Aufsichtskräfte in der chilenischen Escondida-Mine am Mittwoch eine Einigung erzielt und damit einen Streik abgewendet hatten. Antofagasta meldete für das dritte Quartal einen Anstieg der Kupferproduktion um 7 % und hielt trotz eines Streiks in seiner Centinela-Mine an seiner Jahresprognose fest.
Am Donnerstag um 17:25 Uhr UTC notierten die Kupfer-Futures für Dezember bei 6,551 Dollar je Pfund und damit 1,64 % unter dem vorherigen Schlusskurs.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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