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Aktien23. September 20262 Min. Lesezeit

CrowdStrikes Chance von 325 Milliarden Dollar ist eine Marktprognose, keine Unternehmensbewertung

Jim Cramer bezeichnete CrowdStrike als klaren Kauf, während Nvidia die Cybersicherheitsinitiativen des Unternehmens unterstützt. Die Zahl von 325 Milliarden Dollar steht jedoch für das geschätzte Marktpotenzial.

CrowdStrike erhält prominente Rückendeckung von Jim Cramer und baut die Partnerschaft mit Nvidia aus. Die im Titel genannte Zahl von 325 Milliarden Dollar ist jedoch CrowdStrikes Schätzung des potenziellen Marktes bis 2030 und nicht der aktuelle Unternehmenswert.

Cramer bezeichnete CrowdStrike am 14. September als „klaren Kauf“, nachdem CEO George Kurtz gewarnt hatte, dass KI Cyberangriffe mit Maschinengeschwindigkeit ermögliche. Die Äußerung war eine Empfehlung, keine Änderung des Finanzausblicks von CrowdStrike und keine Garantie für künftige Renditen.

Nvidia-CEO Jensen Huang bezeichnete CrowdStrike als wichtigsten Cybersicherheitspartner seines Unternehmens. Am 1. September stellten die Unternehmen SafeMind vor. Die Lösung kombiniert CrowdStrikes Sicherheitsexpertise und Daten mit Nvidias Nemotron-KI-Modellen, um Werkzeuge für die Cyberabwehr zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit spiegelt einen breiteren Wandel wider: Unternehmen setzen KI ein, um mehr Arbeit zu automatisieren, während Sicherheitsteams mit Bedrohungen konfrontiert sind, die sich ebenfalls schneller ausbreiten können. CrowdStrike argumentiert, dass seine Falcon-Plattform dabei helfen kann, solche Bedrohungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Ob die Partnerschaft nennenswertes Neugeschäft bringt, hängt von der Akzeptanz ab.

Die Schätzung von 325 Milliarden Dollar bezieht sich auf CrowdStrikes gesamten adressierbaren Markt, also das Umsatzpotenzial, das die Produkte des Unternehmens nach eigener Einschätzung abdecken könnten. Das Unternehmen schätzte diesen Markt 2026 auf 149 Milliarden Dollar und erwartet bis 2030 mehr als eine Verdopplung. Die Prognose beschreibt eine Chance, nicht bereits verbuchte oder sicher zu erzielende Umsätze.

Die jüngsten Ergebnisse geben Anlegern ein klareres Bild der aktuellen Nachfrage. Für das am 31. Juli beendete Quartal meldete CrowdStrike einen Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar, ein Plus von 26 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sowie jährlich wiederkehrende Umsätze von 5,84 Milliarden Dollar, ein Plus von 25 %.

Zudem erzielte das Unternehmen im Quartal einen Rekordzuwachs von 332,8 Millionen Dollar beim Netto-Neuzugang an wiederkehrenden Umsätzen. Es hob seine Prognose für das Wachstum des Netto-Neuzugangs an wiederkehrenden Umsätzen im Geschäftsjahr 2027 auf einen Mittelwert von 34 % an. Zugleich meldete es nach allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen einen operativen Verlust von 33,2 Millionen Dollar.

Diese Zahlen stützen die Wachstumsthese, beantworten aber nicht die Frage, welchen Preis Anleger für die Aktie zahlen sollten. CrowdStrikes eigener Ausblick nennt Wettbewerb, Kundenbindung und erfolgreiche Produktentwicklung als Risiken. Die Partnerschaft mit Nvidia und die Marktschätzung können diese nicht ausräumen.

Anleger können darauf achten, ob SafeMind CrowdStrike dabei hilft, Kunden zu gewinnen oder bestehende Verträge auszuweiten. Entscheidend ist nun die Umsetzung: CrowdStrike muss das größere Cybersicherheitspotenzial in wiederkehrende Umsätze und Gewinne verwandeln, statt sich allein auf Empfehlungen oder Marktprognosen zu verlassen.

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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