
Ursula von der Leyen skizzierte eine Verschiebung um ein Jahr, ausgeweitete staatliche Beihilfen und eine stärkere gemeinsame Energiebeschaffung, um den Preisdruck zu mindern.
Die Europäische Union wird die Umsetzung ihrer Methanverordnung um ein Jahr verschieben und vorübergehende staatliche Beihilfen ausweiten, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Außerdem kündigte sie Pläne an, die gemeinsame Energiebeschaffung zu stärken, während die EU auf die hohen Energiepreise reagiert.
Von der Leyen sagte, die Kosten für Importe fossiler Brennstoffe seien um 106 Milliarden Euro gestiegen, ohne dass zusätzliche Energie gekauft worden sei. Seit Ende Februar seien die Erdgaspreise um rund 140 % gestiegen, während sich die Dieselpreise verdoppelt hätten, sagte sie.
Öl- und Dieselreserven sollen in den kommenden vier Monaten unter der Koordination der Internationalen Energieagentur auf den Markt gebracht werden, sagte von der Leyen. Die EU wird außerdem den im Februar eingeführten befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen verlängern.
Die EU plant, einen strategischen Dialog mit europäischen Raffinerien aufzunehmen, um die Raffineriekapazitäten auszubauen und die Preise zu senken. Außerdem soll ein Marktbetreiber die gebündelte Kaufkraft der EU nutzen, um weltweit benötigte Energie zu beschaffen.
Von der Leyen sagte, Europa solle weiter auf bezahlbare, saubere Energie aus eigener Produktion setzen, darunter Kernenergie und erneuerbare Energien. Sie sprach sich zudem für modernisierte Stromnetze und einen schnelleren Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens zur vorgeschlagenen Erneuerung des EU-Emissionshandelssystems aus.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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