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Märkte23. September 20262 Min. Lesezeit

Fed-Zinserhöhung erhöht Risiko einer Korrektur am Aktienmarkt

Die erste Zinserhöhung der Fed seit 2023 und steigende Renditen von US-Staatsanleihen rücken eine historische Warnung für US-Aktien wieder in den Fokus.

Die Federal Reserve erhöhte ihren Leitzins am 16. September um einen Viertelprozentpunkt und setzte die Zielspanne auf 3,75 % bis 4 %. Es war die erste Zinserhöhung der Fed seit 2023. Die Notenbanker signalisierten, dass in diesem Jahr eine weitere folgen könnte.

Der Schritt steht im Gegensatz zu Präsident Donald Trumps öffentlicher Forderung nach niedrigeren Zinsen. Die Zentralbank erklärte, sie habe die Zinsen angehoben, um der anhaltenden Inflation entgegenzuwirken. Diese kann Kredite für Haushalte und Unternehmen verteuern.

Der Inflationsdruck hat mehrere Ursachen. Forscher der Federal Reserve Bank of Minneapolis schätzten, dass Zölle die Kerninflation bis Juli um 0,2 bis 0,4 Prozentpunkte erhöhten. Die höheren Energiekosten im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt sorgen für zusätzliche Besorgnis.

Anleger beobachten auch die längerfristigen Finanzierungskosten. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erreichte am 18. September 5,01 %. Damit stieg die Rendite, die Anleihen bieten, und Unternehmen mussten höhere Finanzierungskosten tragen. Höhere Renditen können auch Aktienbewertungen belasten, weil künftige Gewinne dadurch heute weniger wert sind.

Die Vergangenheit mahnt zur Vorsicht, ist aber keine Prognose. Eine Analyse von The Motley Fool zu den vergangenen drei Zinserhöhungszyklen ergab, dass der S&P 500 in den drei Monaten nach der ersten Erhöhung im Durchschnitt zeitweise um bis zu 11 % fiel. Der stärkste durchschnittliche Rückgang beim Nasdaq Composite betrug 17 %.

Diese Zahlen zeigen die größten Rückgänge in den jeweiligen Zeiträumen, nicht garantierte Verluste. Aktien können auch steigen, während die Fed die Geldpolitik strafft. Wie stark ein möglicher Rücksetzer ausfällt, hängt davon ab, wie sich Inflation, Zinsen und Unternehmensgewinne entwickeln.

Die nächsten Hinweise liefern Fed-Entscheidungen, Inflationsberichte und die Renditen von US-Staatsanleihen. Bleibt der Preisdruck bestehen und steigen die Finanzierungskosten weiter, könnten Anleger neu bewerten, wie viel sie für Aktien zu zahlen bereit sind. Als Korrektur gilt ein Rückgang von mindestens 10 % gegenüber einem jüngsten Hoch. Das historische Muster allein bedeutet jedoch nicht, dass eine solche Korrektur unmittelbar bevorsteht.

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Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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