
Ein neues Screening hebt fünf Unternehmen hervor, die ihre Dividende seit Langem erhöhen. Die jüngsten Ergebnisse zeigen jedoch, warum eine Erholungsperspektive keine sichere Sache ist.
Ein Screening von 24/7 Wall St. vom 22. September nannte Hormel Foods, Kimberly-Clark, Lowe’s, PepsiCo und Procter & Gamble als Dividendenkönige mit Erholungspotenzial für 2027. Hormel hatte mit 5,42 % die höchste angegebene Rendite der Gruppe. Die Unternehmensergebnisse zeigen jedoch, dass die Aktien vor unterschiedlichen Herausforderungen stehen.
Ein Dividendenkönig ist ein Unternehmen, das seine Dividende mindestens 50 Jahre in Folge erhöht hat. Das Screening gab für Kimberly-Clark eine Rendite von 4,84 % an, für PepsiCo von 4,18 %, für Lowe’s von 2,37 % und für P&G von 2,89 %. Die Renditen verändern sich mit den Aktienkursen. Es handelt sich daher um Momentaufnahmen und nicht um Versprechen künftiger Erträge.
Hormels Attraktivität für Einkommensinvestoren trifft auf Schwierigkeiten in Teilen des Geschäfts. Im dritten Quartal, das am 26. Juli endete, sank das Einzelhandelsvolumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9 %, während der organische Umsatz des Konzerns um 2 % zurückging. Im Foodservice-Geschäft stieg der organische Umsatz um 2 % und sorgte damit für einen Lichtblick.
Für Kimberly-Clark liegt eine andere Herausforderung in der geplanten Übernahme von Kenvue. Der 48,7 Milliarden Dollar schwere Deal soll im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden, benötigt aber noch behördliche Genehmigungen im Ausland. Kenvues organischer Umsatz stieg im zweiten Quartal um 1,6 %, während die bereinigte operative Marge im Jahresvergleich sank.
Die jüngsten Ergebnisse von Lowe’s deuten auf eine verhaltene Nachfrage nach Heimwerkerprodukten hin. Der vergleichbare Umsatz stieg im zweiten Quartal lediglich um 0,2 %. Zudem senkte das Unternehmen seine Prognose für den vergleichbaren Umsatz 2026 auf Stagnation, nachdem es zuvor eine Spanne von Stagnation bis zu einem Wachstum von 2 % angegeben hatte. Eine Erholung am Wohnungsmarkt und bei den Konsumausgaben bleibt damit zentral für die Erholungsperspektive 2027.
Die niedrigeren Renditen von PepsiCo und P&G gehen mit eigenen Fragen zum Wachstum einher. Das Screening verwies auf die Sparbemühungen der Verbraucher als Belastung für den Lebensmittelumsatz von PepsiCo in Nordamerika. P&G meldete für das Geschäftsjahr 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 1 % und prognostizierte für das Geschäftsjahr 2027 ein Wachstum des Gewinns je Aktie von 1 % bis 5 %.
Das Etikett „bereit für eine Erholung“ aus dem Screening ist eine Anlagethese und keine Unternehmensprognose. Anleger, die die fünf Aktien abwägen, müssen beobachten, ob Umsatz und Absatzvolumen zulegen, ob die Kosten nachlassen und ob Kimberly-Clark die Übernahme abschließen kann, ohne den Geschäftsbetrieb zu stören.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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