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Aktien23. September 20262 Min. Lesezeit

Ford investiert 1 Milliarde Dollar in Modernisierung des Kentucky Truck Plant

Das Lackiererei-Projekt stärkt ein großes US-Werk, während Washington Ford wegen seiner Verbindungen zu chinesischen Batterie- und Autoherstellern unter Druck setzt.

Ford will 1 Milliarde Dollar in eine neue Lackiererei im Kentucky Truck Plant in Louisville investieren und damit die bestehende Anlage ersetzen. Die Ankündigung erfolgte zwei Tage, nachdem Verkehrsminister Sean Duffy die Verbindungen des Autobauers zu chinesischen Unternehmen kritisiert hatte.

In dem Werk baut Ford seine F-Series Super Duty Pick-ups, Expedition-SUVs und Lincoln Navigator-SUVs. Nach Angaben von Behörden in Kentucky ist es Fords größtes und profitabelstes US-Werk. Alle 45 Sekunden läuft dort ein Fahrzeug vom Band.

Ford will bis Ende 2026 mit den Bauarbeiten beginnen. Das Unternehmen erklärt, die neue Lackiererei werde das Werk modernisieren, hat aber noch keinen Produktionsstart angekündigt.

Die Investition ergänzt Fords jüngste Vorhaben in Kentucky: rund 2 Milliarden Dollar für den Umbau des Werks Louisville Assembly für eine künftige Plattform für Elektrofahrzeuge sowie rund 2 Milliarden Dollar, um einen Standort in Glendale in einen Betrieb für Batteriespeicher umzuwandeln. Nach Angaben des Bundesstaats soll das Projekt in Glendale Ende 2027 die Produktion aufnehmen.

Duffys Kritik richtet sich auf andere Bereiche von Fords Geschäft. Er äußerte Bedenken wegen lizenzierter Batterietechnologie des chinesischen Unternehmens CATL im Ford-Werk in Michigan sowie wegen der Geschäfte des Unternehmens mit den chinesischen Autobauern Geely und BYD. Zudem stellte er Fords Plan infrage, den Lincoln Nautilus bis 2030 weiter in China zu produzieren.

Ford bezeichnete Duffys Brief als „fehlgeleiteten Versuch, Schlagzeilen zu machen“. Das Unternehmen erklärte, es besitze und kontrolliere sein Batteriewerk in Michigan und beschäftige dessen Belegschaft. Es baue damit Batterien in den Vereinigten Staaten.

Die Ankündigung in Kentucky stärkt Fords Argument, dass das Unternehmen weiterhin in die US-Produktion investiert. Die konkreten Streitpunkte um chinesische Technologie und Geschäftsbeziehungen bleiben damit jedoch ungelöst. Anleger werden auch darauf achten, ob Ford die Modernisierung planmäßig abschließt, ohne die Produktion der dort gefertigten Pick-ups und SUVs zu beeinträchtigen.

Laut der Ankündigung aus Kentucky könnte eine leistungsabhängige Vereinbarung über Steueranreize Ford bis zu 578 Millionen Dollar einbringen, sofern das Unternehmen die Investitions- und Beschäftigungsziele erreicht. Der Bundesstaat knüpft die Vereinbarung an kumulierte Investitionen von 7,55 Milliarden Dollar in Fords Projekte in Kentucky.

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Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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