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Frankreichs Finanzierungskosten überholen die Italiens – Verschiebungen im europäischen Schuldenranking

Makkler Newsroom
15. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von Financial Times, Dünya

Die Rendite zehnjähriger belgischer Staatsanleihen näherte sich der griechischen, während Frankreichs Finanzierungskosten über die Italiens stiegen. Paris plant für 2027 eine Rekordemission von Anleihen.

Das Wichtigste

  • Die Rendite zehnjähriger belgischer Staatsanleihen erreichte 4,29 % und lag damit nahe an der griechischen Rendite von 4,35 %.
  • Frankreich plant, 2027 über mittel- und langfristige Anleihen 340 Milliarden Euro aufzunehmen.
  • Der durchschnittliche Zinssatz für neue Anleiheemissionen in Frankreich stieg auf 3,55 %.

Frankreich nimmt inzwischen zu höheren Zinsen Kredite auf als Italien. Die Rendite zehnjähriger belgischer Staatsanleihen erreichte 4,29 % und lag damit nahe an der griechischen Rendite von 4,35 %, berichtete Dünya. Die Verschiebung kommt zu einer Zeit, in der Anleger die Finanzlage von Ländern neu bewerten, die früher als sicherere Schuldner galten.

Die französische Staatsverschuldung ist dem Bericht zufolge auf 3,6 Billionen Euro beziehungsweise 119 % der Wirtschaftsleistung gestiegen. Das französische Finanzministerium plant, 2027 über mittel- und langfristige Anleihen 340 Milliarden Euro aufzunehmen. Das wäre mehr als die für 2026 veranschlagten 310 Milliarden Euro und ein Rekordbetrag.

Ein Großteil der Kreditaufnahme dient der Refinanzierung fälliger Schulden und nicht der Finanzierung neuer Ausgaben. Der durchschnittliche Zinssatz für neue Anleiheemissionen in Frankreich stieg von 3,14 % auf 3,55 %. Die jährlichen Zinskosten dürften von 62,6 Milliarden Euro im Jahr 2026 auf 72,9 Milliarden Euro im Jahr 2027 steigen.

Der Internationale Währungsfonds erklärte, die durchschnittlichen Renditen zehnjähriger Anleihen in den G7-Staaten seien zwischen Februar und September um mehr als einen Prozentpunkt gestiegen und hätten den höchsten Stand seit rund 20 Jahren erreicht. Zudem warnte er, dass etwa 30 % der öffentlichen Schulden in den G7-Staaten und Spanien innerhalb eines Jahres fällig werden. Dadurch seien die Haushalte stärker steigenden Zinsen ausgesetzt.

Dem Bericht zufolge sehen Experten in der aktuellen Lage keine Anzeichen für eine Wiederholung der Schuldenkrise von 2012. Lombard Odier erklärte, die Märkte preisten politische und finanzpolitische Unsicherheit ein. Die Risikoprämien für französische Anleihen könnten hoch bleiben, bis das Land einen glaubwürdigen Haushaltsplan vorlegt.

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Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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