
Die Regierung hob ihre Wachstumsprognose an. Das Wirtschaftsministerium verwies auf Energiekosten und Unsicherheit als Bremsen für die kurzfristige Konjunktur.
Die deutsche Wirtschaft blieb nach einer vorübergehenden Verlangsamung im Sommer auf Erholungskurs, erklärte das Wirtschafts- und Energieministerium in seinem Monatsbericht. Das Ministerium verwies auf einen Anstieg der saison- und kalenderbereinigten Produktion um 2 % im August, getragen von einem kräftigen Wachstum im Baugewerbe und verwandten Branchen.
Der Bericht führte die schwächere Dynamik im dritten Quartal auf niedrigere weltweite Lagerbestände energieintensiver Güter und Störungen in der Binnenschifffahrt infolge gesunkener Flusspegel zurück. Hohe Energiekosten, Unsicherheit und steigende Finanzierungskosten dürften die Binnennachfrage kurzfristig begrenzen.
Die Verbraucherpreise stiegen im September im Jahresvergleich um 3,3 %. Die Energiepreise legten um knapp 15 % zu und waren damit der größte Inflationstreiber, während die Kerninflation bei 2,4 % verharrte. Die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im September um 12.000; die Beschäftigung sank im August um 29.000.
Trotz dieser Belastungen wurden die Wachstumsprognosen angehoben. Die Regierung erhöhte ihre Prognose für das laufende Jahr von 0,5 % auf 1,3 %, während die OECD ihre Schätzung für 2026 von 0,7 % auf 1,1 % anhob. Sie verwies dabei auf Exportzuwächse durch künstliche Intelligenz sowie Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur.
Das gesamtstaatliche Haushaltsdefizit dürfte in diesem Jahr von 3 % im Vorjahr auf 4,1 % steigen und 2027 bei 4,7 % liegen. Das Ministerium erklärte, der Ausblick hänge wesentlich von der Entwicklung der Kriege im Iran und in der Ukraine ab. Anhaltend hohe Rohstoffpreise würden den Druck auf Unternehmen und Verbraucher verstärken.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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