
Das Umsatzwachstum im zweiten Quartal und neue Produkte stützen die positive Einschätzung, während Medicare-Preise und Übernahmekosten zentrale Sorgen bleiben.
Die Aktien von Gilead Sciences haben seit Jahresbeginn mehr als 24 % zugelegt, während der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 10 % stieg. Am 12. Oktober um 14:06 Uhr UTC wurde die Aktie mit 151,37 Dollar gehandelt, ein Plus von 0,13 % gegenüber dem vorherigen Schlusskurs.
Der Umsatz mit HIV-Mitteln stieg um 12 %, angetrieben vom Wachstum bei Präventionsmedikamenten. Der Umsatz mit Descovy legte um 48 % zu, die PrEP-Umsätze insgesamt verdoppelten sich. Gilead hob seine Prognose für das Wachstum des HIV-Umsatzes 2026 von 8 % auf 9 % bis 10 % an.
Übernahmebedingte Bilanzierungskosten belasteten den ausgewiesenen Gewinn, nachdem Gilead Arcellx, Tubulis und Ouro Medicines übernommen hatte. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal den Wert der noch nicht abgeschlossenen Forschungsarbeiten aus diesen Übernahmen als Aufwand, dem Artikel zufolge.
Für eine positive Einschätzung sprechen Gileads HIV-Präventionsprodukte und mögliche neue Medikamente. Die FDA nahm den Antrag für eine einmal wöchentlich einzunehmende orale PrEP-Pille an. Zudem soll die Behörde am 23. Dezember über anito-cel entscheiden, eine Zelltherapie gegen multiples Myelom aus der Übernahme von Arcellx.
Zu den Risiken zählen Gileads Abhängigkeit von HIV-Produkten und ein ausgehandelter Medicare-Preis für Biktarvy, das umsatzstärkste Medikament des Unternehmens, der im Januar 2028 in Kraft tritt. Der Artikel weist zudem darauf hin, dass der Umsatz mit Zelltherapien im Wettbewerbsumfeld um 14 % sank und die liquiden Mittel zurückgingen, während das Unternehmen Übernahmen bezahlte.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Quelle: Yahoo Finance
Noch keine Kommentare - seien Sie der Erste.