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Gold und Silber erholen sich, da sinkende Ölpreise Inflationsängste dämpfen

Makkler Newsroom
2. November 2026 · Nach einer Meldung von Business Standard, Borsa Gündem, finanzen.net
Foto: Ibex73 / Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Edelmetalle legten nach den deutlichen Verlusten vom Freitag zu, nachdem niedrigere Rohölpreise die Inflationssorgen gelindert hatten. Händler wogen zugleich die Zinsrisiken ab.

Das Wichtigste

  • Gold- und Silber-Futures legten im Montagshandel nach den deutlichen Verlusten vom Freitag zu.
  • Sinkende Rohölpreise trugen dazu bei, die Inflationssorgen zu lindern, so Marktanalysten.
  • US-Zinsfutures signalisierten laut einem Bericht eine Wahrscheinlichkeit von 72 % für eine Zinserhöhung im Dezember.

Gold- und Silber-Futures legten am Montag nach den deutlichen Verlusten vom Freitag zu. Um 06:31 Uhr UTC notierte der Dezember-Kontrakt auf Gold bei 3.916,40 Dollar und damit 0,45 % über dem letzten Schlusskurs. Silber lag bei 50,26 Dollar und damit 2 % im Plus.

Sinkende Rohölpreise hätten die Inflationssorgen gelindert und die Edelmetalle gestützt, sagte Vikram Subburaj, CEO von Giottus.com. Gold habe am Freitag 3,7 % verloren, Silber fast 6 %.

Der schwächere Ölmarkt folgte auf Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte unter Beteiligung des Iran, wie Borsa Gündem und finanzen.net berichteten. Borsa Gündem zufolge fiel Brent für Dezember um 3,2 % auf rund 109 Dollar je Barrel.

Die Erholung wird durch die Zinserwartungen gebremst. US-Zinsfutures deuteten laut Business Standard auf eine Wahrscheinlichkeit von 72 % für eine Zinserhöhung der Federal Reserve um 25 Basispunkte im Dezember hin.

Subburaj sagte, der für den 6. November erwartete US-Arbeitsmarktbericht werde der nächste wichtige Impuls für die Märkte sein. Ob die Erholung anhält, hänge auch davon ab, ob die Erwartungen an eine straffere Geldpolitik nachließen, sagte er.

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