
Nach einer Analyse von AJ Bell steuern neun börsennotierte Ölproduzenten auf Quartalsgewinne von mehr als 95 Milliarden Dollar zu. Das stößt bei Klimaschützern auf Kritik.
Neun der größten börsennotierten Ölproduzenten dürften im dritten Quartal mehr als 95 Milliarden Dollar Gewinn erzielen. Das geht aus einer Analyse des Investmentbrokers AJ Bell hervor. Im zweiten Quartal verbuchten dieselben Unternehmen 96 Milliarden Dollar Gewinn.
Saudi Aramco dürfte die Gruppe anführen. Analysten erwarten einen Nettogewinn von 30 Milliarden Dollar im Quartal, ein Plus von 7 %. BP hat für den Zeitraum von Juli bis September bereits einen Gewinn von 8,46 Milliarden Dollar gemeldet. Das ist der höchste Quartalswert seit 2008.
Höhere Preise und das Raffineriegeschäft trieben die Gewinne an. Raffinerien glichen ein Versorgungsdefizit aus, nachdem der Iran-Krieg die Lieferungen durch die Straße von Hormus beeinträchtigt hatte, berichtete der Guardian. Die Zahlen stießen bei Aktivisten, die sich wegen der Energiekosten und des Klimawandels sorgen, auf Kritik.
Mike Childs von Friends of the Earth forderte Ölkonzerne auf, stärker zum Übergang zu erneuerbaren Energien beizutragen. Ein Sprecher von BP verwies auf Äußerungen des Vorstandschefs zur Rolle des Unternehmens bei der Versorgung mit Diesel und Flugzeugtreibstoff während der globalen Energiekrise.
In Großbritannien prüft Energieministerin Miatta Fahnbulleh, ob Bohrungen im Ölfeld Rosebank zugelassen werden sollen. Klimaschützer und einige Labour-Abgeordnete lehnen eine Genehmigung ab. Aktivisten sagen, das Öl werde exportiert und nicht dazu beitragen, die Energiekosten zu senken.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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