
Die Inlandsnachfrage und höhere Produktionskosten stützen die indischen Stahlpreise, während ein globales Überangebot und eine schwache Nachfrage die Auslandsmärkte belasten.
Die indischen Stahlpreise sind in diesem Jahr kräftig gestiegen, während die Auslandsmärkte verhalten blieben. Das schreibt Hareesh V, Leiter der Rohstoffanalyse bei Geojit Investments, in einer Kolumne. Den Gegensatz führt er auf die starke Inlandsnachfrage in Indien und das weltweite Überangebot zurück.
Infrastrukturprojekte, das verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe und die Nachfrage aus Bereichen wie der Automobil- und Wohnungsbranche hätten den indischen Stahlverbrauch gestützt, heißt es in der Kolumne. Auch höhere Kosten für Kokskohle, Eisenerz, Strom und Transport hätten die Preise gestützt.
Auf den Auslandsmärkten sei die Lage eine andere. Die anhaltende Schwäche des chinesischen Immobilienmarkts habe die Stahlnachfrage gedämpft, während die Produktion nicht im gleichen Tempo gesunken sei, heißt es in der Kolumne. Exporte preislich wettbewerbsfähigen chinesischen Stahls hätten das Angebot in mehreren Regionen zusätzlich erhöht.
Auch Indien ist mit Importen konfrontiert, darunter preisgünstigerer Stahl aus China, Südkorea und Japan. Der Autor sagt, der Inlandsverbrauch habe diese Mengen weitgehend aufgenommen. Eine wachsende Preislücke zwischen Indien und den Auslandsmärkten könnte jedoch zu einem starken Anstieg günstigerer Importe führen.
Hareesh erwartet, dass Investitionen in Infrastruktur, Wohnungsbau und das verarbeitende Gewerbe die Nachfrage in Indien stützen werden, während Kapazitätserweiterungen das Angebot erhöhen könnten. Eine stärkere Erholung der Weltmarktpreise würde seiner Einschätzung nach wahrscheinlich entweder eine erneute Nachfragebelebung in China oder deutliche Produktionskürzungen erfordern.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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