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Aktien24. September 20262 Min. Lesezeit

Intuitive Machines gewinnt ersten IM 300-Auftrag in einem neuen Kundensegment

Der Auftrag über zwei Raumfahrzeuge erweitert die Reichweite der Plattform. Intuitive Machines hat den Kunden, die Mission und den Auftragswert jedoch nicht offengelegt.

Intuitive Machines hat einen Auftrag zum Bau von zwei IM 300-Satellitenplattformen für einen neuen, nicht genannten Kunden erhalten. Damit erschließt das Unternehmen ein weiteres Marktsegment für die Raumfahrzeuge. Den Auftragswert, die Mission und den Lieferzeitplan gab das Unternehmen nicht bekannt.

Wichtiger als der unmittelbare finanzielle Beitrag, der sich anhand der öffentlich verfügbaren Angaben nicht beziffern lässt, ist die Erweiterung des Kundenkreises für die Plattform. Intuitive Machines erklärte, der Auftrag zeige, dass sich die IM 300 für unterschiedliche Missionen und Kunden eignet.

Die IM 300 ist eine modulare Satellitenplattform, die unterschiedliche Nutzlasten tragen kann. Zu ihren Merkmalen zählen optische und Funkverbindungen zwischen Raumfahrzeugen sowie Antriebsoptionen, die sich an die Anforderungen der jeweiligen Mission anpassen lassen, wie das Unternehmen mitteilte.

Intuitive Machines erklärte, das Unternehmen habe die Plattform für eine schwerere Nutzlast mit höherem Leistungsbedarf angepasst. Diese Flexibilität könnte dem Unternehmen helfen, weitere Aufträge außerhalb seiner etablierten Satellitenprogramme zu gewinnen. Markt und Einsatzbereich des neuen Kunden sind jedoch weiterhin unbekannt.

Das Unternehmen fertigt die Plattform in seinem Werk in Palo Alto, Kalifornien, das nach eigenen Angaben für die Serienproduktion von Raumfahrzeugen ausgelegt ist. Die IM 300 kam zudem bei Missionen der Space Development Agency zum Einsatz. Damit ist die Plattform bereits im Bereich der nationalen Sicherheit vertreten und erschließt zugleich neue Kundensegmente.

Der Auftrag ergänzt ein Geschäft, das bereits durch größere Verträge wächst. Intuitive Machines meldete zum 30. Juni 2026 einen Auftragsbestand von 1,8 Milliarden Dollar, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal Aufträge im Wert von 920 Millionen Dollar verbucht hatte. Der Auftragsbestand umfasst mehrere Programme und lässt nicht erkennen, welchen Beitrag der Auftrag über die beiden Plattformen leisten wird.

Für Anleger hängt das Potenzial davon ab, ob aus dem neuen Auftrag Folgegeschäfte entstehen und ob das Werk weitere Raumfahrzeuge termingerecht liefern kann. Da der Auftragswert nicht offengelegt wurde, lässt sich der Umsatz oder die Marge aus diesem Geschäft allein kaum abschätzen.

Aufschluss könnten Angaben zum Kunden, Meilensteine in der Produktion und weitere IM 300-Aufträge geben. Bis dahin ist die Vergabe ein Beleg für eine breitere Nachfrage, aber kein Maß für den gesamten adressierbaren Markt der Plattform.

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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