
Fishers neue Positionen waren klein, überschneiden sich aber mit zwei größeren ARK-Beteiligungen in den Bereichen Krypto-Infrastruktur und Geneditierung.
Die beiden neuen Beteiligungen waren Ende Juni zusammen weniger als $6 million wert – ein winziger Anteil am gemeldeten Portfolio von Fisher Asset Management in Höhe von $335.8 billion. Interessanter ist, wo die Firma die Wetten platzierte: bei Coinbase, einer Kryptobörse, die ihr Geschäft über den Handel hinaus ausbaut, und bei CRISPR Therapeutics, einem Unternehmen für Geneditierung, das Therapien entwickelt.
Aus dem Bericht von Fisher Asset Management für das zweite Quartal geht hervor, dass die Firma 9,714 Coinbase-Aktien im Wert von etwa $1.42 million und 77,960 Aktien von CRISPR Therapeutics im Wert von rund $4.25 million hielt. Beide Positionen waren neu. Der Bericht bildet die Bestände zum June 30 ab, nicht zwingend die heutigen Beteiligungen der Firma oder die Gründe für den Kauf. Die SEC erhielt Fishers Meldung am August 4.
Die Überschneidung mit Cathie Woods ARK Investment Management ist bemerkenswert, sollte aber nicht als abgestimmter Handel missverstanden werden. CRISPR Therapeutics und Coinbase zählten zum Quartalsende zu den größeren offengelegten Beteiligungen von ARK. In seinem eigenen Portfolio-Bericht für das zweite Quartal meldete ARK rund 9.46 million CRISPR-Aktien und 2.51 million Coinbase-Aktien. Auch diese Meldungen bilden die zugrunde liegenden Transaktionen nur zeitverzögert ab.
Coinbase bietet eine Wette sowohl auf die Kryptoaktivität als auch auf den Versuch des Unternehmens, seine Einnahmen breiter aufzustellen. Der Marktanteil der Börse am Kryptohandel erreichte im zweiten Quartal mit 10.3% einen Rekordwert, nach 9.1% im Vorquartal – obwohl Coinbase von einem schwierigen Marktumfeld berichtete. Die Kontrakte auf Prognosemärkten und die damit erzielten Umsätze haben sich gegenüber dem Vorquartal mehr als verdoppelt und eine annualisierte Umsatzrate von $100 million überschritten, teilte Coinbase mit. Der bekannte Gegenwind bleibt: Sinkende Kryptokurse oder Handelsvolumina können die Transaktionserlöse unter Druck setzen, während neue Geschäftsfelder erst noch beweisen müssen, dass sie diese Schwankungen abfedern können.
CRISPR Therapeutics ist mit anderen Unsicherheiten konfrontiert. Das Unternehmen treibt geneditierte Zelltherapien gegen Autoimmunerkrankungen und Krebs voran. Mit der zugelassenen Therapie CASGEVY verfügt es zugleich über ein vermarktetes Produkt; die weitere Entwicklung bleibt jedoch von klinischen Ergebnissen und der Akzeptanz am Markt abhängig. Zum June 30 meldete das Unternehmen $2.36 billion an Barmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und marktgängigen Wertpapieren. Das verschafft ihm Mittel für die Entwicklung, beseitigt aber weder die klinischen noch die kommerziellen Risiken.
Die Meldungen zeigen ein Engagement, keine Überzeugung. Fishers Positionen sind überschaubar; beiden Unternehmen ist gemeinsam, dass sie versuchen, schnelllebige Technologien in dauerhafte Umsätze zu verwandeln.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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