
Höhere Quartalsumsätze und ein rekordhoher Auftragsbestand stützen Lockheeds angehobenen Ausblick, während Kosten bei Festpreisverträgen ein Risiko bleiben.
Lockheed Martin hat nach einem Umsatz von 20,1 Milliarden Dollar im zweiten Quartal seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Das entspricht einem Plus von 11 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Rüstungskonzern beendete das Quartal mit einem Rekordauftragsbestand von 230 Milliarden Dollar.
Der Nettogewinn je Aktie lag bei 7,94 Dollar, verglichen mit 1,46 Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Vorjahresergebnis enthielt eine Belastung von 1,6 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit Schwierigkeiten in der Sparte Aeronautics und bei Hubschrauberprogrammen. Diese Belastung fiel in diesem Jahr nicht erneut an.
Der Auftragsbestand stieg im Jahresvergleich um 38,3 %. Dazu trugen Auftragseingänge von 65 Milliarden Dollar im Quartal bei, darunter ein Mehrjahresvertrag über 35 Milliarden Dollar für THAAD-Abfangraketen. Lockheed rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Umsatz von 79,75 Milliarden bis 81,75 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie von 29,95 bis 30,65 Dollar.
Der verbesserte Ausblick folgt auf eine schwierige Phase für die Aktie. Zum 1. Oktober hatte sie seit Jahresbeginn eine Rendite von 4,51 % erzielt, verglichen mit 11,99 % beim S&P 500, heißt es in dem Artikel. Im ersten Quartal verfehlte der Gewinn die Schätzungen. Gründe waren Produktionsverzögerungen und höhere Kosten bei Festpreisverträgen.
Dem Artikel zufolge wird Lockheed mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16,16 gehandelt. Das liegt unter dem Sektormedian von 18,97 und dem Wert von 24,57 bei RTX. Als Grund für die Sorgen der Anleger nannte der Artikel das Risiko weiterer Belastungen aus Verträgen. Die für später im Oktober erwarteten Ergebnisse des dritten Quartals dürften daher genau beobachtet werden.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Quelle: Yahoo Finance
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