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KI & Technologie23. September 20262 Min. Lesezeit

Muse-Rallye steigert Meta-Börsenwert um 192 Milliarden Dollar

Anleger sehen erste Anzeichen dafür, dass Metas KI-Ausgaben ein Verbraucherprodukt mit Potenzial für neue Abonnement- und Handelserlöse hervorbringen könnten.

Die Meta-Aktie legte am Montag um 11,3 % zu. Damit stieg der Börsenwert des Unternehmens um rund 192 Milliarden Dollar. Anleger setzen darauf, dass der neue KI-Assistent Muse hohe Investitionen in künstliche Intelligenz in ein Erfolgsprodukt verwandeln kann.

Muse kann Aufgaben wie Reisebuchungen, das Versenden von E-Mails und Einkäufe übernehmen. Anders als ein Chatbot, der hauptsächlich Fragen beantwortet, kann ein KI-Agent für Nutzer handeln und benötigt dafür nur begrenzte Schritt-für-Schritt-Anweisungen.

Erste App-Zahlen schürten den Optimismus. Apptopia schätzt, dass Muse in den ersten 12 Tagen in den USA und Kanada 2,8 Millionen Downloads verzeichnete. Bei den iOS-Downloads in diesen Märkten übertraf Muse in der Anfangsphase ChatGPT: Die App kam auf 1,8 Millionen Installationen, ChatGPT auf 1,3 Millionen.

Diese Nachfrage könnte Anlegern eine Antwort auf die Frage liefern, die über Metas KI-Investitionen schwebt: Wie sollen sie sich auszahlen? Das Hauptgeschäft des Unternehmens ist die Werbung. Ein breit genutzter Assistent könnte aber auch kostenpflichtige Abonnements ermöglichen oder Meta an Käufen über die App beteiligen.

Muse gibt es bereits in einer kostenlosen Version sowie mit kostenpflichtigen Tarifen für 20 und 100 Dollar im Monat, berichtete Reuters. Truist Securities schätzt, dass das Produkt bis 2030 jährliche Umsätze von mindestens 28,5 Milliarden Dollar erzielen könnte. Dabei handelt es sich jedoch um eine Analystenprognose und nicht um eine Prognose von Meta.

Der Markt reagiert auch auf den Wert von Metas riesiger Nutzerschaft und seinem App-Netzwerk. Muse läuft auf iOS und Android und ist über WhatsApp verfügbar. Damit kann Meta den Assistenten bestehenden Nutzern zugänglich machen.

Der Start stößt jedoch auf Grenzen. Amazon sperrte Muse für Einkäufe auf seiner Website und erklärte, Meta habe keine Genehmigung für den Zugriff auf den Shop erhalten. Der Streit zeigt, dass ein KI-Agent nur dann zum Einkaufskanal werden kann, wenn Händler ihm Zugang zu ihren Kunden gewähren.

Bislang spiegelt der Kurssprung Erwartungen wider, nicht nachgewiesene Umsätze. Anleger werden auf anhaltendes Nutzerwachstum, Anzeichen für zahlende Muse-Nutzer und Partnerschaften achten, über die sich Einkäufe bei mehr Diensten abschließen lassen.

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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