
Die neue Plattform kombiniert KI-Avatare mit Tests und Analysen. Das Unternehmen will Schulungssoftware an seinen bestehenden Kundenstamm verkaufen.
Nextech3D.ai hat am 22. September KATE vorgestellt, eine KI-gestützte Schulungsplattform, und damit sein Softwareportfolio um Weiterbildung für Beschäftigte erweitert. Nach Angaben des Unternehmens nutzt das Produkt digitale KI-Avatare, automatisierte Tests, Umfragen und Analysen, damit Organisationen den Schulungserfolg bewerten können.
KATE soll Führungskräfte, Trainer und Fachexperten in digitale Trainer verwandeln. Nextech zufolge helfen Tests und Dashboards Arbeitgebern, Wissenslücken zu erkennen und zu messen, ob Schulungen wirken, statt lediglich Kurse anzubieten.
Das Unternehmen nimmt die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, Compliance-Schulungen, Vertriebsschulungen und die Weiterbildung von Kunden ins Visier. KATE baut auf Krafty Labs auf, einem bestehenden Nextech-Geschäft mit Schwerpunkt auf Veranstaltungen, Bildung und Mitarbeiterengagement, und soll eine neue Einnahmequelle im Softwaregeschäft erschließen.
Nextech zufolge werden die Veranstaltungsplattformen des Unternehmens, darunter Eventdex und Map D, weiterhin eigenständig betrieben. Das Management will Beziehungen aus diesen Geschäftsbereichen und von Krafty Labs nutzen, um KATE bei einem Kundenstamm von mehr als 1.000 Organisationen einzuführen, wie das Unternehmen mitteilte.
Die Plattform wird so entwickelt, dass sie je nach Kundenbedarf mit mehreren KI-Anbietern zusammenarbeitet, darunter Anthropic, OpenAI, xAI und Google. Nextech hat einen Antrag auf Aufnahme in das Claude Partner Network von Anthropic gestellt, wurde aber noch nicht aufgenommen. Das Unternehmen betont, dass eine Teilnahme nicht garantiert ist und keinen konkreten kommerziellen Nutzen bringen muss.
In der Ankündigung machte das Unternehmen keine Angaben zu den Preisen von KATE, Kundenverträgen oder erwarteten Umsätzen. Nextech warnte zudem, dass die Akzeptanz am Markt, die Produktentwicklung und die Vermarktung weiterhin mit Unsicherheiten behaftet seien. Die Nachfrage bei Kunden und bezahlte Installationen sind daher wichtige Indikatoren dafür, ob sich der Start zu einem bedeutenden Geschäft entwickelt.
Das Produkt kommt auf den Markt, während Nextech gemessen am ausgewiesenen Umsatz ein kleines Unternehmen bleibt. Für das am 30. Juni beendete Quartal meldete das Unternehmen einen Umsatz von 660.159 Dollar, ein Plus von 101 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sowie einen Nettoverlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 840.759 Dollar.
Nach Angaben des Unternehmens ergänzt KATE das Veranstaltungsgeschäft, statt es zu ersetzen. Anleger werden darauf achten, ob Bestandskunden die Plattform nutzen und damit wiederkehrende Softwareumsätze generieren.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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