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PJM-Strompreis steigt bei Hitze und Kraftwerkswartungen auf 1.021 Dollar

Makkler Newsroom
14. Oktober 2026 · Nach einer Meldung von OilPrice.com

Ein Angebotsengpass trieb die Spotpreise am Western Hub über 1.000 Dollar. PJM rief Wartungsarbeiten zurück und forderte Kunden auf, ihren Verbrauch zu senken.

Das Wichtigste

  • Bei PJM waren rund 62.000 Megawatt Erzeugungskapazität wegen geplanter Wartungsarbeiten außer Betrieb.
  • Der Spotpreis für Strom am Western Hub von PJM erreichte am Dienstag 1.021 Dollar je Megawattstunde.
  • Die Notfallanordnung des Energieministeriums erlaubt PJM bis zum 16. Oktober, die Grenzen von Umweltgenehmigungen zu überschreiten.
  • FERC genehmigte PJMs Register für Großverbraucher, lehnte aber den vorgeschlagenen Plan zur Lastreduzierung bei Rechenzentren ab.

Der Spotpreis für Strom am Western Hub von PJM Interconnection erreichte am Dienstag 1.021 Dollar je Megawattstunde, als ungewöhnliche Hitze für die Jahreszeit auf geplante Wartungsarbeiten an Kraftwerken traf. Rund 62.000 Megawatt Erzeugungskapazität waren außer Betrieb. PJM gab eine Warnung wegen maximaler Erzeugung heraus.

Bloomberg berichtete, der Spotpreis habe mehr als doppelt so hoch gelegen wie der Day-Ahead-Durchschnitt für diese Stunde. Der Day-Ahead-Preis für Mittwoch stieg um 28 % auf 295,83 Dollar je Megawattstunde. Das war der höchste Tagesdurchschnitt seit Mitte Juli.

PJM prognostizierte für Dienstag eine Nachfrage von rund 112.400 Megawatt. Damit lag sie deutlich unter dem Spitzenwert des Netzes von 165.563 Megawatt aus dem Jahr 2006. Der Artikel erklärte, die Belastung sei auf der Angebotsseite entstanden: Wartungsausfälle und Stromlieferungen in von Hitze betroffene Regionen im Süden und Westen schränkten die verfügbaren Reserven ein.

Notfallmaßnahmen

PJM rief mit Wirkung ab Mittwochmittag alle laufenden Wartungsfreigaben für Erzeugungsanlagen zurück. Zudem forderte der Netzbetreiber Kunden mit Vereinbarungen zur Lastreduzierung auf, sich auf eine mögliche Senkung ihres Stromverbrauchs einzustellen.

Eine Notfallanordnung des US-Energieministeriums, die bis zum 16. Oktober gilt, erlaubt PJM, Kraftwerke über die Grenzen ihrer Umweltgenehmigungen hinaus zu betreiben. Als letztes Mittel vor der schwersten Stufe eines Netznotstands kann PJM Rechenzentren und andere Großverbraucher anweisen, auf Notstromaggregate zurückzugreifen. Das Energieministerium schätzt, dass landesweit mehr als 35 Gigawatt ungenutzte Notstromkapazität verfügbar sind.

Kapazitätsregeln weiter ungeklärt

FERC genehmigte am 9. Oktober PJMs Register für Großkunden, definiert als Kunden mit einem Verbrauch von mindestens 50 Megawatt. Den zentralen Teil des PJM-Vorschlags lehnte die Behörde jedoch ab: Neue Rechenzentren sollten ohne entsprechende Kapazitätsabsicherung angeschlossen werden können, wenn sie sich verpflichteten, bei drohenden Notfällen vorrangig ihre Last zu reduzieren.

FERC erklärte, der Vorschlag scheine in die Zuständigkeit der Bundesstaaten für Endkundentarife einzugreifen und könnte große Stromverbraucher benachteiligen. Die Behörde forderte die Bundesstaaten auf, festzulegen, welche Kunden zuerst ihre Last reduzieren müssen. Analysten von Jefferies sagten, die Entscheidung könnte die Kapazitätspreise länger hoch halten und unabhängigen Stromerzeugern zugutekommen.

PJM rechnet damit, dass die Spitzenlast zwischen 2024 und 2030 um 32 Gigawatt steigt. Bis auf 2 Gigawatt dieses Zuwachses entfällt alles auf Rechenzentren. Die zurückgerufenen Wartungsarbeiten müssen noch vor dem Ende des Zeitfensters Anfang Dezember abgeschlossen werden. Damit müssen sie vor dem Winter neu angesetzt werden.

Themen
PJM InterconnectionFERCU.S. Department of Energy
Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.

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