
Der TTF-Kontrakt erreichte kurzzeitig 87,44 Euro je Megawattstunde, bevor er nachgab. Versorgungssorgen und die Nachfrage nach Speicherfüllungen hielten die Preise unter Aufwärtsdruck.
Die europäischen Gaspreise gaben nach, nachdem der richtungsweisende TTF-Kontrakt kurzzeitig 87,44 Euro je Megawattstunde erreicht hatte – den höchsten Stand seit Ende 2022. Bis zum Mittag wurde er bei 84,37 Euro gehandelt, als Anleger nach der jüngsten Rally Gewinne mitnahmen.
Der Kontrakt ist laut finanzen.net seit Monatsbeginn um rund 16 % gestiegen. Das Portal nannte iranische Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus und die Bemühungen, die europäischen Gasspeicher vor dem Winter wieder aufzufüllen, als Preistreiber.
NOS berichtete ebenfalls über Angriffe des Iran und der Huthi-Bewegung im Jemen auf Raffinerien und Flüssiggasinfrastruktur im Nahen Osten. Der europäische Großhandelspreis habe am Morgen zeitweise mehr als 87 Euro je Megawattstunde betragen.
Die Speicherstände liegen weiterhin unter den jüngsten Vergleichswerten. Die unterirdischen Speicher in den Niederlanden waren laut NOS zu rund 64 % gefüllt. Die deutschen Speicher waren nach Angaben von finanzen.net zu knapp 60 % gefüllt und lagen damit unter dem saisonalen Fünfjahresdurchschnitt von 87 %.
Tamas Varga, Analyst bei PVM Oil Associates, sagte, Störungen der LNG-Lieferungen durch die Straße von Hormus deuteten auf einen angespannten Winter hin. Mit Engpässen rechnet er nicht, doch die Preise könnten hoch bleiben – besonders bei einem kalten Winter. Niederländische Preisvergleichsportale erwarten, dass Haushalte mehr für Gas bezahlen müssen.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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