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Global23. September 20262 Min. Lesezeit

Resorts World wegen Spielerkredits von bis zu 13 Millionen Dollar verklagt

Der frühere Compliance-Direktor Preston Banks sagt, Resorts World habe ihn wenige Wochen nach seiner Meldung verdächtiger Aktivitäten mit internationalen Glücksspielern entlassen.

Ein früherer Compliance-Direktor von Resorts World Las Vegas verklagt das Casino. Er wirft ihm vor, ihn entlassen zu haben, nachdem er verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit bis zu 13 Millionen Dollar an unbezahltem Spielerkredit gemeldet hatte. Preston Banks wirft dem Casino Vergeltungsmaßnahmen vor; Resorts World weist die Vorwürfe zurück.

Banks arbeitete von September 2022 bis zu seiner Entlassung am 29. September 2025 in dem Resort am Strip. Vor seinem Wechsel dorthin war er laut Klage rund 16 Jahre beim Financial Crimes Enforcement Network des US-Finanzministeriums tätig.

Laut Klage ging es zunächst um eine Gruppe von Gästen, die hauptsächlich aus Argentinien stammten und auf 60 bis 150 Personen aus mehreren Ländern angewachsen sein soll. Banks zufolge gaben Casino-Unterlagen Anlass zur Sorge, etwa wegen nicht verifizierter Geldquellen, Zahlungen Dritter auf Spielerkredite und koordinierter Einsätze. Dabei handelt es sich um Vorwürfe, nicht um gerichtliche Feststellungen.

Banks legte dem Compliance-Chef des Resorts und weiteren Mitarbeitern am 2. September 2025 einen Bericht vor. Neun Tage später sperrte das Casino 28 Gäste und übermittelte Konten mit unbezahltem Spielerkredit von rund 12 Millionen bis 13 Millionen Dollar zur Beitreibung an die Staatsanwaltschaft des Clark County, heißt es in der Klage.

Banks sagt, er sei 27 Tage nach Einreichung des Berichts entlassen worden. Zudem behauptet er, eine später den Glücksspielaufsichtsbehörden Nevadas vorgelegte Fassung habe wesentliche Details ausgelassen, darunter die Beschreibung eines Teils der Aktivitäten als „kulturell“ durch einen Casino-Manager. Resorts World hat nicht eingeräumt, den Bericht verändert zu haben.

Das Resort bezeichnete die Klage als „haltlos“ und erklärte, die Vorwürfe entschieden zurückzuweisen, berichtete der Las Vegas Review-Journal. Der Streit folgt auf ein separates aufsichtsrechtliches Verfahren in Nevada: Resorts World erklärte sich im März 2025 bereit, eine Geldstrafe von 10,5 Millionen Dollar wegen mutmaßlicher Mängel bei der Geldwäschebekämpfung im Zusammenhang mit illegalen Buchmachern zu zahlen.

Banks fordert seine Wiedereinstellung oder Ersatz für künftige Lohnausfälle, Schadenersatz und Anwaltskosten. Die am 14. September 2026 eingereichte Bundesklage macht außerdem Vergeltungsmaßnahmen nach dem Anti-Money Laundering Act und eine unrechtmäßige Entlassung nach dem Recht Nevadas geltend. Über die Ansprüche hat das Gericht noch nicht entschieden.

Resorts World Las Vegas

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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