
Daten von Vanda Research zeigen geringere Käufe durch Privatanleger. Strategen verweisen auf Technologiewerte und Unternehmensgewinne als mögliche Stützen für den Markt.
Privatanleger kauften in den vergangenen 20 Tagen Einzelaktien im Wert von nur 1 Milliarde Dollar – so wenig wie in mindestens zwei Jahren nicht mehr, wie aus Daten von Vanda Research hervorgeht.
Die gesamten Aktienkäufe von Privatanlegern beliefen sich im selben Zeitraum auf rund 10 Milliarden Dollar und lagen damit nahe ihrem niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Seit April 2025, als die Käufe über 20 Tage mehr als 20 Milliarden Dollar erreichten, zeigt der Trend nach unten. Zuletzt hat sich der Rückgang beschleunigt.
Der Rückzug erfolgt vor dem Hintergrund von Schlagzeilen über Rekordpreise für Diesel und steigende Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen. „Privatanleger werden vorsichtiger“, erklärten die Strategen von Kobeissi Letter.
Institutionelle Anleger setzen derweil darauf, dass die Märkte die jüngsten Konjunktursorgen verkraften können. Der S&P 500 hat sich nahe Rekordständen gehalten und wurde laut dem Artikel durch das Wachstum der Unternehmensgewinne gestützt.
Analysten erwarten für das dritte Quartal ein Gewinnwachstum der Unternehmen im S&P 500 von knapp 29 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch das wiedererwachte Interesse an großen Technologiekonzernen wie Meta und Nvidia hat den Markt gestützt – begleitet von Optimismus rund um künstliche Intelligenz.
Matt Maley, Chefstratege bei Miller Tabak, sagte, die Technologiebranche werde den Markt weiter antreiben. Die Entwicklung der Magnificent Seven und die Frage, ob Chipaktien wieder an Schwung gewinnen, seien entscheidend für die Richtung des Marktes im weiteren Jahresverlauf und darüber hinaus.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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