Marktnachrichten
Märkte23. September 20262 Min. Lesezeit

Sieben Gewohnheiten unauffällig Wohlhabender: Ausgabendisziplin statt Prunk

Der Ratgeber von Moneywise setzt auf praktische Autos, Steuerplanung und diversifizierte Einkünfte; Umfragedaten zeigen zugleich eine Lücke beim Vertrauen in die eigene Finanzplanung.

Moneywise hat sieben Gewohnheiten vorgestellt, die mit „unauffällig wohlhabenden“ Amerikanern verbunden werden – vom Fahren bescheidener Autos bis zum Aufbau mehrerer Einkommensquellen. In einer Umfrage von Northwestern Mutual bezeichneten sich 76 % der Millionäre als disziplinierte Finanzplaner, verglichen mit 49 % der US-Erwachsenen insgesamt.

Für den Rat zur Autowahl gibt es einen konkreten Anhaltspunkt. Eine Studie von Ramsey Solutions unter 10.000 US-Millionären ergab, dass Toyota und Honda ihre beiden beliebtesten Automarken waren; fast ein Drittel fuhr ein Auto einer dieser Marken. Das ist eine Momentaufnahme der befragten Millionäre, aber kein Beleg dafür, dass ein bescheidenes Auto zu Wohlstand führt.

Die Liste empfiehlt außerdem, die Steuerplanung anzugehen und die Ausgaben im Blick zu behalten. In der Praxis bedeutet das, Ausgaben zu überprüfen, zu prüfen, wie Ersparnisse und Anlagen besteuert werden, und bei komplizierten Fällen qualifizierte Steuerberatung in Anspruch zu nehmen.

Die eigenen Finanzen privat zu halten und Statuskäufe zu vermeiden, sind in der Liste zwei getrennte Gewohnheiten. Beide zielen jedoch auf denselben Geldabfluss: Geld auszugeben, um Erfolg zu signalisieren. Kosten zu senken, ist nicht das einzige Ziel. Entscheidend ist vielmehr, ob ein Kauf zu den eigenen Prioritäten und zum Budget passt.

Die sechste Gewohnheit lautet, nicht jedem gerade angesagten Geschäft oder Investment hinterherzulaufen. Der Artikel verweist stattdessen auf etablierte Unternehmen und weniger modische Branchen. Für Privatanleger macht das jedoch kein bestimmtes Unternehmen und keinen bestimmten Sektor zur sicheren Anlage.

Die letzte Empfehlung ist, zusätzliche Einkünfte aufzubauen – durch Nebenjobs oder Investitionen. Vermietete Immobilien sind ein Beispiel, doch die Einnahmen können schwanken und Immobilienbesitz bringt Kosten und Risiken mit sich. Er ist keine garantierte Abkürzung zu Wohlstand.

Der praktische Einstieg ist einfacher, als jeden Punkt auf der Liste zu übernehmen: wiederkehrende Ausgaben überprüfen, ein Sparziel festlegen und Beiträge automatisieren, sofern das Budget es zulässt. Die Umfrageergebnisse zeigen, wie die Befragten ihre Finanzplanung einschätzen, nicht eine erprobte Formel, die Wohlstand garantiert.

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

Kommentare (0)

Melden Sie sich an, um mitzudiskutieren.Anmelden

Noch keine Kommentare - seien Sie der Erste.