
Technologieaktien gaben nach den jüngsten Rekorden nach. Steigende Renditen von US-Staatsanleihen und höhere Rohölpreise schürten erneut Inflationssorgen und lenkten den Blick auf die nächsten Schritte in Washington.
Technologieaktien gaben am Mittwochfrüh nach, während die US-Börsen schwächer tendierten. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen näherte sich 5 %, und Brent-Öl stieg wieder in Richtung 100 Dollar je Barrel. Der Nasdaq Composite gab nach, nachdem er in den beiden vorangegangenen Sitzungen jeweils Rekorde erreicht hatte.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg laut dem morgendlichen Marktbericht von Charles Schwab auf 4,99 %, nach 4,95 % zum Handelsschluss am Dienstag. Höhere Renditen können Wachstumsaktien belasten, weil sie künftige Gewinne im Vergleich zu den Erträgen aus Anleihen weniger wertvoll machen.
Auch die Ölpreise zogen wieder an, nachdem sie zu Wochenbeginn nachgegeben hatten. Der Aufschwung schürte erneut die Sorge, dass Kraftstoffkosten die Inflation auf hohem Niveau halten könnten. Das erschwert die Einschätzung der künftigen Geldpolitik der Federal Reserve.
Anleger reagierten zudem auf die Aussage von Präsident Donald Trump, er würde ein US-Verbot von Diesel-Exporten unterstützen. Der Vorschlag kommt, während die Verantwortlichen wegen der Kraftstoffkosten unter Druck stehen. Aus den Morgenberichten ging jedoch nicht hervor, ob ein Verbot tatsächlich in Kraft treten würde.
Der Rückgang folgte auf eine starke Phase für Technologieaktien. Am Dienstag stieg der Nasdaq laut Schwab um 0,5 % auf einen Rekordschlussstand. Chipaktien führten die Gewinne an, nachdem Trump in einer Rede vor den Vereinten Nationen erneut seine Unterstützung für künstliche Intelligenz bekundet hatte.
Die Entwicklung verlief bei den Technologiewerten nicht durchweg negativ. Meta legte weiter zu, getragen von der Begeisterung für seinen neuen KI-Agenten Muse. AMD-Aktien gaben nach, nachdem sie kürzlich die Bewertungsschwelle von 1 Billion Dollar überschritten hatten, wie aus dem morgendlichen Marktüberblick von Yahoo Finance hervorging.
Die Märkte richten ihr Augenmerk zudem auf das für Donnerstag in Washington geplante Treffen zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Handel, Schutzmaßnahmen für KI und Energie gehören zu den Themen. Sie könnten Folgen für Technologieunternehmen und die Ölmärkte haben.
Anleger werden darauf achten, ob die Bewegungen bei Renditen und Öl anhalten und ob sich der Druck über den Technologiesektor hinaus ausbreitet. Für Mittwoch waren außerdem die US-Umfrage zum verarbeitenden Gewerbe und die wöchentlichen Daten zu den Ölvorräten angekündigt. Sie sollten neue Hinweise zur Geschäftstätigkeit und zur Lage am Rohölmarkt liefern.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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