Marktnachrichten
Wirtschaft1 Min. Lesezeit

Britische Hauspreise verzeichnen stärksten Monatsrückgang seit 2023

Makkler Newsroom
6. November 2026 · Nach einer Meldung von City A.M., The Guardian, Dünya
Foto: Gabriel Picard / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Lloyds meldete im Oktober einen monatlichen Rückgang um 0,6 %, während London unter den genannten Regionen den stärksten Rückgang im Jahresvergleich verzeichnete.

Das Wichtigste

  • Die britischen Hauspreise fielen im Oktober um 0,6 % – der vierte monatliche Rückgang in Folge.
  • Im Jahresvergleich sanken die Preise um 1,2 %, in London um 3,1 %.
  • Die Bank of England erhöhte ihren Leitzins einen Tag vor Veröffentlichung der Zahlen auf 4 %.

Die britischen Hauspreise fielen im Oktober um 0,6 % und damit so stark wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Das geht aus dem Hauspreisindex von Lloyds hervor. Der Durchschnittspreis lag bei 296.285 Pfund. Damit sanken die Preise den vierten Monat in Folge.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen die Preise um 1,2 % zurück. Das war der stärkste jährliche Rückgang seit Oktober 2023. Analysten hatten mit einem monatlichen Plus von 0,1 % gerechnet. Damit wäre die Rückgangsserie beendet worden.

Die Kreditkosten für Käufer bleiben hoch. Im jüngsten Update bezifferte Moneyfacts den durchschnittlichen Zinssatz für zweijährige Festhypotheken auf 5,97 % und den für fünfjährige auf 5,99 %. Einen Tag vor Veröffentlichung der Zahlen hatte die Bank of England ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 4 % angehoben.

London verzeichnete unter den hervorgehobenen Regionen den stärksten Rückgang im Jahresvergleich. Die Preise sanken dort um 3,1 % auf 524.892 Pfund. Im Südosten und Südwesten Englands gingen sie jeweils um 2,4 % zurück. Von Dünya gemeldete Zahlen wiesen dagegen für Nordirland einen Anstieg um 4,4 % und für Schottland um 2,8 % aus.

Andrew Asaam, Hypothekendirektor bei Lloyds, sagte, neuer Inflationsdruck, der teilweise mit dem Konflikt im Nahen Osten zusammenhänge, halte die Kreditkosten hoch und mache manche Käufer vorsichtiger. Auch Rightmove meldete, dass die Nachfrage von Käufern um 10 % gesunken sei und die Zahl der vereinbarten Verkäufe angesichts hoher Hypothekenzinsen um 9 % zurückgegangen sei.

Themen
LloydsBank of EnglandRightmove

Kommentare (0)

Melden Sie sich an, um mitzudiskutieren.Anmelden

Noch keine Kommentare - seien Sie der Erste.