
Index-Futures bewegten sich vor Handelsbeginn kaum, während Anleger ein an Bedingungen geknüpftes Angebot aus dem Iran prüften und auf diplomatische Fortschritte warteten.
US-Aktien-Futures zeigten sich am frühen Dienstag, 22. September, kaum verändert. Anleger wogen mögliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran sowie ein Angebot Teherans ab, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Dow-Futures gaben um 0,04 % nach, S&P-500-Futures lagen bei knapp 7.830 und Nasdaq-100-Futures verloren 0,07 %, berichtete FXStreet.
Ein hochrangiger iranischer Vertreter sagte Reuters, das Land könne die wichtige Schifffahrtsroute innerhalb von sieben Tagen wieder öffnen, wenn Washington den militärischen Druck lockere und seine Blockade iranischer Häfen aufhebe. Das Angebot kam zu einem Zeitpunkt, an dem Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian zur Generalversammlung der Vereinten Nationen nach New York reisen sollten.
Das Angebot war für Anleger relevant, weil die Meerenge eine wichtige Route für Öltransporte ist. Hoffnungen auf ein größeres Angebot aus der Golfregion drückten die Ölpreise auf ein Zweiwochentief. Saudi-Arabien plante Reuters zufolge zudem, die Exporte von seinem Rotmeerhafen Yanbu wieder aufzunehmen.
Die Kursrally vom Montag brachte die großen Indizes wieder in die Nähe von Rekordständen. Der S&P 500 stieg um 1,5 % auf 7.764,70 Punkte, der Dow legte um 0,7 % auf 52.048,83 Punkte zu und der Nasdaq Composite sprang um 2,3 % auf den Rekordwert von 27.122,09 Punkten, berichtete Associated Press.
Technologieaktien führten den Aufschwung an, da niedrigere Ölpreise und Renditen von US-Staatsanleihen den Druck auf inflationsanfällige Aktien minderten. Meta legte um mehr als 11 % zu, nachdem Anleger optimistischer auf den neuen Muse-KI-Agenten des Unternehmens blickten. Intel gewann 12 % und Advanced Micro Devices stieg um knapp 10 %, berichtete Schwab.
Die Pause am Dienstag zeigte, wie stark der nächste Schritt von der Diplomatie abhing. Trump sollte vor den Vereinten Nationen sprechen und sich mit Golfstaaten-Vertretern treffen. Anleger blickten außerdem auf ein geplantes Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping später in der Woche.
Das Angebot garantierte keine Wiederöffnung: Irans Vorschlag war an Zugeständnisse der USA geknüpft, und der Konflikt blieb ungelöst. Händler achteten auf Anzeichen für einen Dialog zwischen den Seiten. Ein Rückschlag könnte die Sorgen um die Versorgung neu entfachen, die Ölpreise steigen lassen und die Aktien belasten, die die Erholung am Montag getragen hatten.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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