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Wall-Street-Strategen sehen trotz Zinsdruck Kursgewinne bis Jahresende

Makkler Newsroom
10. Oktober 2026

Strategen verweisen auf Gewinnerwartungen, niedrigere Bewertungen im Technologiesektor und historische Entwicklungen in Zwischenwahljahren als Stützen. Steigende Anleiherenditen bleiben jedoch ein Risiko.

Das Wichtigste

  • An der Wall Street wird mit einem Anstieg der S&P 500-Gewinne um 30 % im Jahresvergleich gerechnet.
  • Das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Technologiesektors liegt bei rund 21, gegenüber etwa 35 im Vorjahr.
  • Yardeni Research senkte im vergangenen Monat sein Jahresendziel für den S&P 500 auf 7.900 Punkte.
  • UBS empfahl einen breit diversifizierten Ansatz bei Technologieanlagen.

Wall-Street-Strategen rechnen bis zum Jahresende mit steigenden Aktienkursen. Sie verweisen auf Gewinnerwartungen und historische Trends, obwohl die Anleiherenditen nahe ihren höchsten Ständen seit 24 Jahren liegen. Keith Lerner, Chief Investment Officer von Truist, sagte, der Weg des geringsten Widerstands für den Markt führe nach oben.

An der Wall Street wird mit einem Anstieg der S&P 500-Gewinne um 30 % im Jahresvergleich gerechnet. Die großen Banken läuten die Berichtssaison ein. Lerner merkte zudem an, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Technologiesektors bei rund 21 liegt, gegenüber etwa 35 zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Das vierte Quartal verlief in Jahren mit Zwischenwahlen dem Artikel zufolge in etwa 84 % der Fälle positiv für den S&P 500. Der durchschnittliche Gewinn lag bei etwa 7 %. Lerner verwies auf 2018 als Ausnahmejahr, als Anleger befürchteten, dass die Federal Reserve die Geldpolitik zu stark straffen könnte.

Steigende Renditen haben die Prognosen belastet. Yardeni Research senkte im vergangenen Monat sein Jahresendziel für den S&P 500 auf 7.900 Punkte. Das entsprach gegenüber dem damaligen Stand einem Aufwärtspotenzial von gut 1 %. An der Wall Street wird erwartet, dass die Fed die Zinsen im Oktober unverändert lässt, nachdem sie sie im September einstimmig um einen Viertelprozentpunkt angehoben hatte.

Die Aktien erholten sich am Freitag, nachdem Bloomberg berichtet hatte, OpenAI rechne damit, bis zum Jahresende einen annualisierten Umsatz von 70 Milliarden Dollar oder mehr zu erreichen. Dan Ives, Partner bei Yorkville Ives, bezeichnete die jüngsten Rückgänge als „Kaufgelegenheiten und keinen Grund, nervös zu werden“. UBS empfahl einen breit diversifizierten Ansatz bei Technologieanlagen, unter anderem mit Halbleiter- und Hardwareunternehmen, die ihrer Einschätzung nach von den Ausgaben für KI profitieren.

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Weiterführende Quellen

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Quelle: Yahoo Finance

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