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Aktien24. September 20261 Min. Lesezeit

Woods SpaceX-Optimismus basiert auf 10.000 Starship-Flügen

ARKs Cathie Wood zufolge könnten Starship-Starts jährlich 10 Billionen Dollar einbringen, doch die Prognose setzt ein unerprobtes Raumfahrzeug und eine enorme Größenordnung voraus.

Cathie Wood zufolge könnte SpaceX seine IPO-Bewertung von 1,77 Billionen Dollar günstig erscheinen lassen, wenn Starship eine außergewöhnlich hohe Startfrequenz erreicht. Ihre Prognose vom 16. September setzt voraus, dass jeder Flug 1 Milliarde Dollar Umsatz einbringt und die Rakete bis 2030 jährlich 10.000-mal fliegt.

Diese Rechnung führt zu einem Jahresumsatz von 10 Billionen Dollar. Woods These lautet, dass Starts rasch den Ausbau der Satellitenkonstellation der nächsten Generation von Starlink und der Konnektivitätskapazität ermöglichen könnten. Dadurch entstünden Umsätze, die über die Einnahmen aus dem Verkauf von Startdienstleistungen hinausgingen.

Diese Größenordnung liegt weit über dem heutigen Geschäft von SpaceX. Laut Börsenprospekt erzielte das Unternehmen 2025 einen Umsatz von 18,7 Milliarden Dollar. Woods hypothetischer Jahresumsatz läge damit mehr als 500-mal so hoch. Die IPO-Bewertung entsprach ungefähr dem 95-Fachen des Umsatzes von 2025.

Die zugrunde liegenden Geschäftsbereiche sind real, doch der entscheidende Wachstumsmotor ist noch nicht erprobt. Zum 31. März meldete SpaceX rund 10,3 Millionen Starlink-Abonnenten und etwa 9.600 Breitband- und Mobilfunksatelliten. Das Unternehmen erklärt, Starship sei darauf ausgelegt, größere Nutzlasten kostengünstiger als seine Falcon-Raketen zu transportieren.

Für Anleger steht ein kurzfristiger Test an. SpaceX peilt den 28. September für Starship Flight 14 an, den ersten geplanten Orbitalflug, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Bei dem Flug sollen außerdem Starlink-V3-Satelliten ausgesetzt werden.

Ein erfolgreicher Test würde Woods Prognose zur Startrate jedoch nicht belegen. SpaceX hat den Betrieb von Starship im Orbit bislang nicht demonstriert. Für 10.000 Flüge pro Jahr wären im Schnitt etwa 27 Starts pro Tag nötig.

Diese Lücke steht im Zentrum der Bewertungsdebatte. Woods Argument eines „deutlich unterbewerteten“ Unternehmens stützt sich auf die künftige Wirtschaftlichkeit von Starts und Konnektivität, nicht allein auf den heutigen Umsatz. Anleger werden darauf achten, ob Flight 14 gelingt und ob Starship vom Testbetrieb zu häufigen, wiederverwendbaren Einsätzen übergehen kann.

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Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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