
Die Analyse von Rocky White ergab höhere Renditen über sechs Monate, wenn pessimistische Umfrageteilnehmer optimistische übertrafen – auch bei einem Indexstand nahe dem Rekordhoch.
Der S&P 500 erzielte historisch stärkere Renditen, wenn die Umfrage der American Association of Individual Investors (AAII) besonders pessimistisch ausfiel. Das geht aus einer Analyse von Rocky White, Analyst bei Schaeffer’s, hervor. Seine Auswertung zeigt, dass dieses Muster auch bei einem Indexstand nahe dem Rekordhoch galt.
White untersuchte wöchentliche Umfrageergebnisse seit 1990. Lag der Anteil der Pessimisten im Vierwochendurchschnitt mindestens 10 Prozentpunkte über dem der Optimisten, erzielte der SPX in den folgenden sechs Monaten eine durchschnittliche Rendite von 7,86 %. Die Renditen waren in 78 % der Fälle positiv – die besten Ergebnisse unter den von ihm verglichenen Stimmungsgruppen.
Das Muster zeigte sich auch, wenn der Index nahe seinem Hoch notierte. Bei 299 Umfragewerten mit diesem Pessimismus fand White heraus, dass der SPX im Schnitt eine Rendite von 6,47 % über sechs Monate erzielte, wenn er weniger als 5 % unter seinem Allzeithoch lag. In 88 % der Fälle waren die Renditen positiv.
Die jüngste in Whites Analyse besprochene Umfrage zeigte einen Vierwochendurchschnitt unter minus 10 %, während der SPX höchstens 2 % unter seinem Allzeithoch geschlossen hatte. White sagte, die durchschnittliche Rendite der Gruppe nahe dem Hoch sei niedriger gewesen als bei einem größeren Abstand zum Höchststand. Allerdings sei die Quote positiver Renditen höher und die Volatilität tendenziell geringer gewesen.
Dabei handelt es sich um historische Ergebnisse, nicht um eine Garantie für die künftige Wertentwicklung. White stellte außerdem fest, dass die optimistischsten Umfragewerte in einigen Zeiträumen mit den niedrigsten künftigen Renditen des Index einhergingen, darunter über sechs Monate und ein Jahr.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Quelle: Yahoo Finance
Noch keine Kommentare - seien Sie der Erste.