
AbbVie bietet schneller wachsende Medikamentenumsätze und eine steigende Ausschüttung, während Pfizers deutlich höhere Rendite mit einer anspruchsvolleren Erholung einhergeht, die das Unternehmen erst noch belegen muss.
AbbVies Quartalsdividende beträgt 1,73 Dollar je Aktie, Pfizer zahlt 0,43 Dollar. Auf Basis der jüngsten Aktienkurse entsprechen diese Ausschüttungen Renditen von rund 2,6 % bei AbbVie und 6,2 % bei Pfizer, wie aus dem September-Vergleich hervorgeht.
Pfizer bietet heute höhere laufende Erträge. Der Abstand spiegelt aber auch die unterschiedlichen Erwartungen der Anleger an die Geschäfte der beiden Pharmakonzerne wider. Die Renditen verändern sich mit den Aktienkursen, und eine hohe Rendite allein sagt nichts darüber aus, ob eine Ausschüttung sicher ist.
AbbVies jüngste Ergebnisse zeigten eine stärkere Umsatzdynamik. Das Unternehmen meldete im zweiten Quartal einen Umsatz von 16,99 Milliarden Dollar, ein Plus von 10,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Immunologika Skyrizi und Rinvoq erzielten zusammen 8,03 Milliarden Dollar. Der Umsatz mit beiden Mitteln stieg jeweils um rund 24 %.
Diese Medikamente helfen AbbVie, den Rückgang bei Humira nach dem Ende des US-Patentschutzes auszugleichen. Der Humira-Umsatz sank im Quartal um 35,9 % auf 756 Millionen Dollar. Der Wandel zeigt Fortschritte. Das Unternehmen muss aber weiter mit seinen neueren Medikamenten wachsen, während ältere Produkte dem Wettbewerb ausgesetzt sind.
Pfizers Umsatz im zweiten Quartal belief sich auf 15,03 Milliarden Dollar und stieg operativ um 1 %. Diese Kennzahl blendet Währungseffekte aus. Der Umsatz mit eingeführten und übernommenen Produkten legte operativ um 18 % zu, ohne die COVID-19-Produkte wuchs der Umsatz jedoch um 5 %. Das Unternehmen meldete einen bereinigten Gewinn von 77 Cent je Aktie und einen Verlust nach GAAP von 4 Cent. Darin enthalten waren nicht zahlungswirksame Wertminderungen von Vermögenswerten in Höhe von 4,3 Milliarden Dollar.
Pfizer hob die Mitte seiner Umsatzprognose für 2026 um 500 Millionen Dollar auf eine Spanne von 60,5 Milliarden bis 62,5 Milliarden Dollar an. Die Prognose für den bereinigten Gewinn beließ das Unternehmen bei 2,80 bis 3,00 Dollar je Aktie. Die Zahlen deuten auf steigende Produktumsätze hin. Pfizer muss aber weiterhin rückläufige COVID-Umsätze ersetzen und bevorstehende Patentabläufe bewältigen.
Für Anleger, die laufende Erträge suchen, sticht Pfizers höhere Ausschüttung hervor. AbbVie könnte besser zu Anlegern passen, denen wachsende Umsätze und eine steigende Dividende wichtiger sind. Für beide Unternehmen kommt es darauf an, ob neue Medikamente genug Cashflow generieren können, um die Ausschüttungen zu stützen.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance
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