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Aktien23. September 20262 Min. Lesezeit

AES schlägt Versorger-ETF, doch 15-Dollar-Übernahme begrenzt Kurspotenzial

AES legte binnen drei Monaten um rund 1,4 % zu, während der Versorger-ETF nachgab. Die ausstehende Barübernahme lässt unter dem Angebotspreis jedoch kaum Spielraum.

Die AES-Aktie stieg in den drei Monaten bis zum 22. September um rund 1,4 %, während der Utilities Select Sector SPDR Fund (XLU) laut Daten von Barchart 9,2 % verlor. Damit entwickelte sich AES trotz eines kräftigen Rückgangs bei Versorgeraktien besser als der Branchenvergleich.

Der Vergleich fällt auf, doch der Kurs der AES-Aktie hängt an einer noch ausstehenden Übernahme. Am 22. September schloss die Aktie bei 14,82 Dollar und damit knapp unter dem Barangebot des Konsortiums von 15 Dollar je Aktie.

Global Infrastructure Partners, Teil von BlackRock, und EQT Infrastructure VI haben sich mit den Co-Investoren CalPERS und Qatar Investment Authority auf den Kauf von AES verständigt. Die Transaktion bewertet AES laut Unternehmen mit rund 10,7 Milliarden Dollar auf Eigenkapitalbasis und mit 33,4 Milliarden Dollar einschließlich Schulden.

Die AES-Aktionäre stimmten der Transaktion im Juni zu. Am 17. September genehmigten die Behörden in Ohio den Kontrollwechsel bei AES Ohio, einer Tochtergesellschaft. AES teilte der Securities and Exchange Commission jedoch mit, dass noch weitere behördliche Genehmigungen und sonstige Abschlussbedingungen ausstehen.

Der Angebotspreis lässt zwischen dem Schlusskurs vom 22. September und der Barzahlung noch rund 18 Cent je Aktie beziehungsweise etwa 1,2 % vor Dividenden. Dieser Abstand spiegelt das begrenzte Aufwärtspotenzial wider, falls der Deal planmäßig abgeschlossen wird, aber auch das Risiko, dass sich der Vollzug hinzieht oder Bedingungen nicht erfüllt werden.

Der Abschluss der Transaktion wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet. Bis dahin bleibt AES börsennotiert, und die Aktie kann sowohl von der Stimmung im Versorgersektor als auch von der Einschätzung der Anleger zum Zeitplan und den Aussichten der Transaktion beeinflusst werden.

Der XLU bietet einen sektorweiten Vergleich, ist aber kein direktes Pendant zur Kombination aus Stromerzeugung und reguliertem Versorgergeschäft von AES. Die jüngste Performance-Lücke zeigt daher eine relative Widerstandsfähigkeit der Aktie, belegt für sich genommen aber nicht, dass sich das operative Geschäft von AES verbessert hat.

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Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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