
Ein Rekordrückgang bei der Entwicklungshilfe und steigende Schulden führen zu Forderungen nach neuen Finanzierungsansätzen und Handelspartnerschaften außerhalb etablierter Strukturen.
Steigende Schulden und sinkende Entwicklungshilfe setzen Entwicklungspläne unter Druck. Weltbankpräsident Ajay Banga und andere Vertreter fordern neue Finanzierungsansätze. Banga sagte, eine von ihm geleitete Initiative habe die privaten Kapitalströme in Entwicklungsprojekte seit 2022 mehr als verdreifacht.
Banga verwies auch auf die wachsende Herausforderung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen: In den kommenden 10 bis 15 Jahren dürften rund 1,2 Milliarden junge Menschen auf den Arbeitsmarkt kommen, während derzeit nur 400 Millionen Arbeitsplätze verfügbar seien, sagte er. Lösungen sollten öffentliche Finanzierung, private Investitionen, Philanthropie und Technologie verbinden, um den Bedürfnissen der Länder gerecht zu werden, argumentierte er.
Die öffentliche Entwicklungshilfe der Mitglieder des OECD-Entwicklungsausschusses sank 2025 real um 23 % – der größte jährliche Rückgang in der Geschichte der Entwicklungshilfe, laut Quelle. Die Vereinigten Staaten, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Japan und Frankreich kürzten ihre Hilfe und waren für 96 % des Gesamtrückgangs verantwortlich.
Laut UNCTAD erreichte der Bestand an Auslandsschulden der Entwicklungsländer 2025 12,3 Billionen Dollar. Das waren eine halbe Billion Dollar mehr als 2024. Der britische Außenminister Ed Miliband sagte, Umschuldungen und weitere Unterstützung für die ärmsten Länder würden während der bevorstehenden G20-Präsidentschaft des Vereinigten Königreichs Priorität haben. Zugleich sprach er sich für eine Beteiligung des Privatsektors aus.
Entwicklungsländer suchen auch außerhalb der Bretton-Woods-Institutionen nach Antworten auf Schulden-, Klima- und geopolitische Herausforderungen. Die weitreichenden Zölle von US-Präsident Donald Trump haben die Spannungen verschärft und einige Schwellenländer dazu veranlasst, Handelspartnerschaften ohne Beteiligung der Vereinigten Staaten anzustreben. Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman sagte, ihr Land arbeite daran, bilaterale Partnerschaften auszubauen.
Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt. Beruht auf Berichten der oben genannten Medien.
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