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Aktien24. September 20262 Min. Lesezeit

Die Dividende von ARCC ist besser abgesichert als die Rendite von 13,7 % bei ACRE

Die Ausschüttung von Ares Capital ist durch eine lange Erfolgsbilanz und aufgelaufene Erträge gestützt. Bei ACRE blieben die jüngsten Gewinne dagegen hinter der Dividende zurück.

Die Dividendenrendite von 9,9 % bei Ares Capital scheint besser abgesichert als die Ausschüttung von 13,7 % bei Ares Commercial Real Estate. Das geht aus einem Vergleich des Motley Fool vom 22. September hervor. Der entscheidende Unterschied liegt in der Ertragskraft: Beide Unternehmen haben denselben Manager, doch ihre Portfolios und jüngsten Ergebnisse unterscheiden sich deutlich.

ARCC vergibt hauptsächlich Kredite an mittelständische US-Unternehmen. ACRE vergibt und investiert dagegen in gewerbliche Immobilienkredite. Ares Capital meldete für das zweite Quartal einen Kerngewinn von 0,47 Dollar je Aktie und lag damit knapp unter der Dividende von 0,48 Dollar.

Diese geringe Lücke im Quartal spricht für ARCC, beweist aber nicht, dass die Dividende in jedem Quartal vollständig gedeckt ist. Das Unternehmen erklärte, seine reguläre Dividende sei seit 17 Jahren stabil oder gestiegen. Dem Motley Fool zufolge stehen zudem 1,38 Dollar je Aktie an überschüssigem steuerpflichtigem Einkommen zur Ausschüttung im Jahr 2026 bereit.

Laut dem Motley Fool meldete ARCC im vergangenen Jahr außerdem realisierte Nettogewinne von 0,15 Dollar je Aktie. Das Portfolio des zweiten Quartals umfasste 619 Investments; 59 % des beizulegenden Zeitwerts entfielen auf erstrangig besicherte Kredite. Diese haben bei einem Zahlungsausfall des Kreditnehmers in der Regel Vorrang bei der Rückzahlung.

Die jüngsten Zahlen von ACRE fielen im Verhältnis zur Ausschüttung schwächer aus. Das Unternehmen meldete für das zweite Quartal ausschüttungsfähige Erträge von 0,12 Dollar je Aktie, gegenüber einer Dividende von 0,15 Dollar. In den vorangegangenen zwölf Monaten beliefen sich die Erträge auf 0,43 Dollar je Aktie, während die Dividenden insgesamt 0,60 Dollar betrugen.

Das Unternehmen erklärt, es baue seine Kredite an Büroimmobilien und die eigenen Immobilienbestände ab, nachdem es notleidende Vermögenswerte übernommen habe. Der Finanzchef von ACRE sagte, das Management rechne damit, die Erträge mit seinen Plänen wieder auf ein Niveau zu steigern, das die Dividende erreicht oder übertrifft. In den ausgewiesenen Zahlen ist diese Erholung bislang jedoch nicht zu sehen.

Anleger sollten zudem bedenken, dass sich die Rendite mit dem Aktienkurs verändert und keines der beiden Unternehmen eine Ausschüttung garantiert. Entscheidend wird sein, ob ACRE seine Erträge so weit steigern kann, dass sie die Dividende decken. ARCC muss unterdessen seine Kernerträge nahe an der regulären Ausschüttung oder darüber halten und die Kreditqualität wahren.

Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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