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Märkte24. September 20262 Min. Lesezeit

BlackRocks IQQ senkt Gebühren, doch QQQ bleibt beim Handel vorn

IQQ bildet denselben Nasdaq-100 günstiger ab, doch Größe und Optionshandel bei QQQ könnten für aktive Händler wichtiger sein.

Der iShares Nasdaq 100 ETF von BlackRock mit dem Ticker IQQ bietet Anlegern eine weitere Möglichkeit, den Nasdaq-100 abzubilden – zu niedrigeren Kosten als Invescos QQQ. IQQ wird seit Juli gehandelt und verschärft damit den Wettbewerb für einen Fonds, der den ETF-Markt für den Index lange dominiert hat.

Die ausgewiesene jährliche Gebührenquote von IQQ beträgt 0,12 %, doch eine Gebührenbefreiung senkt sie bis zum 31. Juli 2027 auf 0,10 %. Während dieses Zeitraums entspricht das 10 Dollar pro Jahr je 10.000 Dollar Anlage, verglichen mit 18 Dollar bei QQQ und 15 Dollar bei Invescos QQQM.

Die Ersparnis ist real, fällt in Dollar gerechnet aber gering aus. Nach Ende der Gebührenbefreiung liegt die reguläre Gebührenquote von IQQ weiterhin unter der beider Invesco-Fonds. State Streets QNDX verlangt bereits jetzt 0,10 % und bietet keinen zeitlich begrenzten Rabatt.

Alle vier Fonds bilden den Nasdaq-100 ab, einen Index großer Nicht-Finanzunternehmen, die an der Nasdaq notiert sind. Die niedrigere Gebühr beschert IQQ also keine andere Anlagemischung. Die Ergebnisse der Fonds dürften vor allem den gleichen Index abzüglich der jeweiligen Kosten widerspiegeln.

Die Größe bleibt ein wesentlicher Unterschied. BlackRock bezifferte das Nettovermögen von IQQ am 10. September auf rund 386 Millionen Dollar. Das Vermögen von QQQ belief sich am 22. September auf rund 499 Milliarden Dollar. Der ältere Fonds verfügt damit über eine deutlich größere Basis.

Diese Größe ist vor allem für Anleger wichtig, die häufig handeln oder Optionen nutzen. Der Optionsmarkt von QQQ ist deutlich liquider. Für Anleger, die kaufen und halten, könnten dagegen Gebühren und die Abbildung des Index wichtiger sein. Die niedrigeren Kosten von IQQ machen den Fonds nicht automatisch zur besseren Wahl für jedes Depot.

Auch der Wechsel aus einer bestehenden Position kann zusätzliche Kosten verursachen. Der Verkauf von Anteilen in einem steuerpflichtigen Depot kann eine Steuer auf Veräußerungsgewinne auslösen, die die kleinen jährlichen Einsparungen über Jahre aufwiegen kann. Wer neues Geld anlegt, kann die Fonds vergleichen, ohne eine Position mit Buchgewinn verkaufen zu müssen.

Im Blick steht nun der Wettbewerb zwischen drei günstigeren Alternativen und dem etablierten Handelsgeschehen bei QQQ. IQQs Gebührenbefreiung gilt bis Juli 2027. Vermögen, Handelsvolumen und Geld-Brief-Spanne werden zeigen, ob der Fonds über den anfänglichen Start hinaus Anleger gewinnen kann.

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Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI-Technologien erstellt.
Quelle: Yahoo Finance

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